18:54 12 Dezember 2017
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    Gefahr einer Ausbreitung der Vogelgrippe auf den europäischen Teil Russlands wächst an

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    MOSKAU, 03. August (RIA Nowosti). Das Zivilschutzministerium Russlands warnt vor der zunehmenden Gefahr einer Ausbreitung der Vogelgrippe auf den europäischen Landesteil.

    „Angesichts des Fakts, dass der Grippevirus A (H5N1) nach Russland eingeschleppt wurde und sich in der Tierwelt Sibiriens ein Infektionsherd herausgebildet hat, wächst die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Infektionserregers auf den europäischen Teil Russlands mit der im Herbst beginnenden Reise der Zugvögel. Ein Teil der Vögel zieht dann vom sibirischen Norden in die Gebiete des Kaspisees und des Schwarzen Meeres“, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums, die am Mittwoch bei RIA Nowosti einging.

    In der Prognose wird festgestellt, dass „angesichts der in letzter Zeit anwachsenden Gefahr einer tödlichen Infizierung von Hausvögeln mit dem Virus der Gruppe H5N1 auch die Risiken steigen, dass die Infektion auf die industrielle Geflügelzucht übergreift und Verluste in Höhe von 75 bis 100 Prozent des Bestandes nach sich zieht“.

    Außerdem schließen die Katastrophenschützer nicht die Infizierung von Menschen aus, besonders bei Mitarbeitern der Viehwirtschaft.

    Die Fachleute des Ministeriums warnen schließlich auch angesichts des Wildwechsels vor der Gefahr des Einschleppens der Maul- und Klauenseuche in die an China, Kasachstan und die Mongolei angrenzenden Gebiete Russlands.

    Nach Angaben des Zivilschutzministeriums bleibt die Wahrscheinlichkeit bestehen, dass solche Krankheiten wie die klassische Schweinepest, Milzbrand, Leptospirose und die Newcastle Hühnerkrankheit sowohl in Einzelfällen als auch in Gruppen auftreten.

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