22:43 12 Dezember 2017
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    Georgien hofft auf abchasische Verhandlungsbereitschaft

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    TIFLIS, 03. August (RIA Nowosti). Georgien hofft, dass die abchasische Seite ihren Vorrat an Argumenten ausgeschöpft hat, dessen sie sich bediente, um die Absage von Verhandlungen in Tiflis über die Konfliktregelung zu begründen, sagte der georgische Staatsminister für Konfliktregelung, Georgi Chaindrawa.

    Auf einer Pressekonferenz gab Chaindrawa bekannt, dass der Außenminister der selbst proklamierten Republik Abchasien, Sergej Schamba, der stellvertretende Verteidigungsminister, Garri Kupalba und andere Repräsentanten der abchasischen Behörden an dem Treffen am 4. August in der UNO-Vertretung in Tiflis teilnehmen.

    Auf die Bedeutung des bevorstehenden Treffens eingehend, stellte der Staatsminister fest: „Die Erwartungen der Massenmedien im Zusammenhang mit derartigen Verhandlungen sind oft überhöht“.

    Die Begegnung von Vertretern Georgiens und Abchasiens in Tiflis, die unter der Ägide der UNO stattfindet, war wegen der Weigerung der abchasischen Seite, in die georgische Hauptstadt zu kommen, zweimal verschoben worden. Letztmals wurde sie am 22. Juli vertagt.

    Abchasien hatte seine Weigerung mit dem Festhalten eines türkischen Schiffes durch georgische Grenzschützer begründet, welches mit Nahrungsmitteln und Baumaterialien in abchasische Häfen einlaufen sollte. Am 1. August wurde die Fracht auf Anordnung des Präsidenten Georgiens und unter Vermittlung der UNO an Abchasien übergeben.