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    Russlands Verteidigungsminister für Intensivierung der bilateralen Beziehungen zu den Nato-Ländern

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    MOSKAU, 03. August (RIA Nowosti). Der Verteidigungsminister Russlands, Sergej Iwanow, hat sich für eine intensivere Entwicklung der bilateralen Beziehungen zu den Nato-Ländern ausgesprochen.

    „Wir führen nicht nur regelmäßig Treffen mit der Nato-Führung, sondern auch mit anderen Ländern auf bilateraler Grundlage durch. Hier ist alles miteinander verbunden“, sagte der Verteidigungsminister nach Abschluss eines Treffens mit seinem belgischen Amtskollegen Andre Flahaut.

    Russland entwickelt laut Iwanow seine Beziehungen zur Nato insgesamt in einer Reihe von wichtigen internationalen Fragen: der Bekämpfung des Terrorismus und der Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen, der friedenserhaltenden Tätigkeit sowie der Schaffung eines nichtstrategischen Raketenabwehrsystems.

    „Gleichzeitig wird diese Zusammenarbeit durch bilaterale Treffen mit einer Reihe von Nato-Ländern, und zwar nicht mit allen, was ich betonen möchte, sehr gut ergänzt. Dazu gehört unter anderem Belgien“, sagte der russische Minister.

    Iwanow bemerkte, dass bei den Verhandlungen ein ganzer Komplex von Fragen der internationalen Zusammenarbeit, so die Bekämpfung des Terrorismus, die Situation in den Krisengebieten der Welt, Fragen der militärischen und der militärtechnischen Zusammenarbeit zwischen Russland und Belgien sowie die Frage der Friedenserhaltung, zur Sprache gebracht wurde.

    Es wurde eine vorläufige Vereinbarung zwischen Russland und Belgien über den Austausch von Studenten an Militärhochschulen zu ihrer Ausbildung auf dem Territorium des jeweils anderen Landes erzielt. „Trotz der großen territorialen Unterschiede zwischen Russland und Belgien und trotz der unterschiedlichen Aufgaben der Streitkräfte finden wir gemeinsame Berührungspunkte“, sagte der russische Verteidigungsminister.

    Er habe seinen belgischen Amtskollegen darüber informiert, wie die russischen Streitkräfte reformiert würden, sagte der russische Verteidigungsminister. „Hierbei haben wir keine Geheimnisse voreinander“, fügte Iwanow hinzu.

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