18:54 12 Dezember 2017
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    Botschaft der USA: Entzug der Akkreditierung von ABC in Russland zieht keine Antwortmaßnahmen gegenüber russischen Massenmedien nach sich

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    MOSKAU, 03. August (RIA Nowosti). Es wird keine Antwortmaßnahmen gegenüber den russischen Massenmedien im Zusammenhang mit der Weigerung des Außenministeriums Russlands geben, die Akkreditierung des amerikanischen Fernsehsenders ABC zu verlängern, teilte ein Mitarbeiter der Presseabteilung der USA-Botschaft in Moskau mit.

    Er sagte, die Regierung der USA habe kein Recht, von der Fernsehgesellschaft ABC zu verlangen, auf die Ausstrahlung des Interviews mit dem tschetschenischen Terroristen Schamil Bassajew zu verzichten.

    „Wir fordern die russische Regierung auf, mit allen hier arbeitenden amerikanischen Massenmedien Kontakt zu halten“, stellte der Diplomat fest.

    Wie er erklärte, nahm die amerikanische Seite die Entscheidung der russischen Behörden, ABC die Akkreditierung zu entziehen, „mit Bedauern“ zur Kenntnis.

    Die amerikanische Fernsehanstalt ABC hatte am 28. Juli ein Interview mit dem tschetschenischen Terroristen Schamil Bassajew ausgestrahlt.

    „Die russische Seite hat unter Berücksichtigung aller Umstände der Ausstrahlung des Interviews mit dem international als Terroristen anerkannten Schamil Bassajew, der offensichtlichen Begünstigung der Propaganda des Terrorismus und der anklingenden direkten Aufrufe zur Gewaltanwendung gegenüber Bürgern Russlands beschlossen, die Akkreditierung der Mitarbeiter der Fernsehgesellschaft mit dem Auslaufen der Geltungsfrist nicht zu verlängern“, heißt es in einer Stellungnahme des Departements für Information und Presse des Außenministeriums Russlands, welche gestern veröffentlicht wurde.

    Ferner erklärte das russische Außenministerium, dass Kontakte russischer Behörden und Ämter mit der Fernsehanstalt unerwünscht sind.

    Zuvor hatte der russische Verteidigungsminister, Sergej Iwanow, die amerikanische Fernsehanstalt zur Persona non grata erklärt und Vertretern des russischen Verteidigungsministeriums den Kontakt mit ihr untersagt.

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