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    UNO-Mitarbeiterin: Abchasiens Vertreter kommen nach Tiflis

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    TIFLIS, 03. August (RIA Nowosti). Die Georgien-Sonderbeauftragte des UNO-Generalsekretärs, Heidi Tagliavini, hat mitgeteilt, sie habe die Zustimmung der abchasischen Seite zu deren Teilnahme an dem für den 4. August angesetzten Treffen in Tiflis, das Sicherheitsgarantien gewidmet wird, erhalten.

    „Ich habe heute früh mit Sergej Schamba telefoniert, und er sagte, er werde kommen“, sagte Heidi Tagliavini am Mittwoch bei einem Pressegespräch.

    Der Außenminister der selbstproklamierten Republik Abchasien, Sergej Schamba, leitet die abchasische Delegation zu den bevorstehenden Verhandlungen. Die georgische Delegation wird vom Staatsminister für Konfliktlösung Georgiens, Georgi Chaindrawa, geleitet. Vertreter der Gruppe der Freunde des UNO-Generalsekretärs zum Thema Georgien - Russlands, der USA, Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens - nehmen ebenfalls an dem Treffen teil.

    „Die georgische und die abchasische Seite haben mehr als genug Themen für die Verhandlungen über Sicherheitsgarantien“, bemerkte Heidi Tagliavini.

    Sie erinnerte daran, dass die Frage der Sicherheitsgarantien auf der Konferenz von 1999 in Jalta gestellt wurde, wo die georgische und die abchasische Seite die Völkergemeinschaft ersuchten, die Nichtwiederaufnahme der Kampfhandlungen in Abchasien zu garantieren sowie eine würdige und sichere Rückkehr der Flüchtlinge in ihre früheren Wohnorte zu gewährleisten.

    „Bei dem Treffen am 4. August sind wir bereit, beliebige Fragen der Sicherheitsgarantien sowie Vorschläge zur Abfassung eines Dokumentes bzw. einer Erklärung zur Nichtwiederaufnahme der Kampfhandlungen und zur Rückkehr der Flüchtlinge zu erörtern“, sagte Heidi Tagliavini.

    „Dies kommt möglicherweise nicht sofort zustande, denn es ist ziemlich schwer, eine solche Erklärung zu schaffen: Das wird das erste Treffen sein, bei dem die Seiten ihre Vorschläge unterbreiten werden, und ich hoffe, dass wir irgendeinen Teil des Weges zur Schaffung eines solchen Dokumentes zurücklegen können“, sagte die Sonderbeauftragte.

    „Es ist wünschenswert, dass diese Erklärung von den Seiten in Anwesenheit der Vertreter der Länder der Gruppe der Freunde des UNO-Generalsekretärs zum Thema Georgien signiert wird“, bemerkte Heidi Tagliavini.

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