03:03 25 April 2017
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    Sieben Seeleute 200 Meter unter der Wasseroberfläche auf dem Meeresgrund

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    WLADIWOSTOK, 5. August (RIA Nowosti). Die Sieben Besatzungsmitglieder eines Tiefsee-U-Bootes, welches an der Küste der Halbinsel Kamtschatka im Nordosten Russlands kenterte, leben und sind wohlauf, teilte der Leiter der Pressestelle der russischen Pazifikflotte, Alexander Kosolapow, mit.

    Im zufolge wurden starke Einsatzkräfte herangezogen, um die Seeleute zu retten. (Die Militärs verzichteten auf die Hilfe des Katastrophenschutzes und verlassen sich voll und ganz auf den eigenen Rettungsdienst.)

    Es wird alles getan, um das U-Boot an die Oberfläche zu bringen. Der Sauerstoff im Inneren des Schiffes reicht nach Versicherung der Militärs mindestens für 24 Stunden aus.

    Der Zwischenfall ereignete sich am Donnerstag, als das U-Boot zu gewöhnlichen Übungszwecken von einem Rettungsschiff der Flotte beladen wurde. Nach einer der Versionen verursachte ein unbekannter Unterwasser befindlicher Gegenstand, zum Beispiel ein Kabel, das Verhängnis und den Verlust der Kontrolle über das U-Boot, so Kosolapow.

    Die Havarie ereignete sich in der Berjosowaja-Bucht 75 Kilometer südlich vom Verwaltungszentrum des Gebietes Kamtschatka, Petrorapwlosk-Kamtschatskij. Das U-Boot mit einer Länge von 13,5 Meter und einer Höhe von 5,7 Meter befindet sich in einer Tiefe von 190 Meter auf dem Meeresgrund.