05:28 24 April 2017
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    Menschenopfer und Vermisste nach plötzlichem Hochwasser im Süden von Krasnodar

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    ROSTOW AM DON, 5. August (RIA Nowosti). Ein plötzliches Hochwasser im Süden der Region Krasnodar forderte zwei Menschenleben. Wie der operative Diensthabende der Miliz der Stadt Adler in der Nähe von Sotschi telefonisch mitteilte, wurden die Leichen an der Mündung des Flusses Msymta gefunden.

    Nach ersten Informationen badeten die beiden Opfer in der Nähe eines Wasserfalles, als sie sich unerwartet in einer starken Strömung befanden, sagte der Gesprächspartner von RIA Nowosti.

    Der Diensthabende der Regionalverwaltung Süd des Zivilschutzes gab gegenüber RIA Nowosti bekannt, dass 80 Personen, die durch den jähen Wasseranstieg eingeschlossen waren, aus dem Unglücksgebiet evakuiert wurden.

    Ferner sagte er, dass 17 Personen, die zum Zeitpunkt der Flutwelle mit Booten auf dem Fluss unterwegs waren, vermisst werden.

    "Die Information über die Zahl der Vermissten wird noch überprüft. Die Sucharbeiten gehen weiter", sagte der Diensthabende.

    "Wie Augenzeugen berichteten, wurden etwa 17 Personen mit drei Katamaranen am 19. Kilometer des Flusses zwischen Adler und dem beliebten Kurort Krasnaja Poljana gesehen", hieß es beim Zivilschutz. Laut den Augenzeugen hätten diese gesehen, dass die Katamarane umkippten.

    Der Sprecher des regionalen Zivilschutzes hatte bereits bekannt gegeben, dass ein Krisenstab zur Suche der Vermissten einberufen wurde. Das Wasser der Msymta fiel unterdessen wieder. Heftige Regenfälle hatten zu der unerwarteten Flutwelle geführt.