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    Stab zur Rettung der Besatzung des gesunkenen Tauchgeräts hat umfassendes Lagebild

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    MOSKAU, 5. August (RIA Nowosti). Der Operativstab für die Rettungsoperation bekam alle Informationen über den Zustand und die Lage des Tauchgeräts, welches an der Küste von Kamtschatka verunglückte, teilte der Pressesprecher der russischen Kriegsmarine, Igor Dygalo mit.

    "Bei planmäßigen Arbeiten in den Gewässern der Berjosowaja-Bucht nahe Petropawlosk-Kamtschatskij verfing sich das Tauchgerät AS-28 am 5. August mit seiner Schraube in einem Fischernetz. Bei dem Versuch, sich zu befreien, legte sich das Netz um die Antriebsschraube. Das Gerät blieb an einer Trosse hängen", heißt es in einer Mitteilung der Pressestelle der russischen Kriegsmarine, die bei RIA Nowosti einging.

    An Bord des Gerätes befinden sich sieben Besatzungsmitglieder. "Die Mannschaft trägt warme Kleidung. Die Wasser- und Nahrungsmittelvorräte an Bord reichen für fünf Tage", wird in der Mitteilung festgestellt.

    Dygalo gab bekannt, dass sich etwa 10 Schiffe an der Unglücksstelle befinden und an den Rettungsarbeiten teilnehmen. Zu der Schiffsgruppe gehören die Rettungsschiffe Kosmin und Alages sowie der Seeschlepper MB-105.

    Auf Bitten Russlands lief ein Rettungsschiff aus Japan aus. Die Rettungsarbeiten vor Ort werden intensiviert. Aus Primorje lief das Rettungsschiff Sajany aus, das gegenwärtig ebenfalls auf dem Weg zur Unglücksstelle ist, äußerte Dygalo. Die Rettungsoperation kommandiert der stellvertretende Befehlshaber der Vereinten Streitkräftegruppierung im Nordosten Konteradmiral Alexander Saika.