05:27 24 April 2017
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    Tauchgerät „Taiger“ zur Rettung des verunglückten Bathyscaphes eingesetzt

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    MOSKAU, 05. August (RIA Nowosti). Bei den Arbeiten zur Rettung der Besatzung des vor der Kamtschtka-Küste verunglückten Tauchbootes wird das ferngesteuerte Gerät, „Taiger“, eingesetzt. Das teilte der Berater des Oberbefehlshabers der Seekriegsflotte Russlands, Igor Dygalo, gegenüber der RIA Nowosti mit.

    „Das Gerät ‚Taiger’ kontrolliert den Räumprozess, und zwar das Anbringen von Trossen zwischen dem Bathyscaph und dem Fangnetz, in dem es festsitzt“, sagte der Marine-Sprecher.

    Bald wird ein weiteres „Taiger“-Gerät zum Unglücksort gebracht.

    Nach Angaben des Stabs sind Fachleute der Gesellschaft „TETISPRO“ zur technischen Bedienung unbemannter Tauchgeräte bei Rettungsoperationen nach Kamtschatka abgeflogen. Sie werden im Zusammenwirken mit Fachleuten der Pazifikflotte arbeiten.

    An Bord des Bathyscaphes befinden sich sieben Seeleute.

    Wie beim Pressedienst der Seekriegsflotte gegenüber der RIA Nowosti verlautete, bedeuteten der Ausstieg aus den Luken und freies Auftauchen der Besatzungsmitglieder aus einer Tiefe von etwa 200 Metern nach Angaben der Mediziner, die an der Rettungsoperation beteiligt sind, ein sehr großes Lebensrisiko. Zu diesem Verfahren könne nur beim letzten Versuch gegriffen werden, die Menschen zu retten, hieß es.

    „Jetzt gibt es noch Zeit und Möglichkeiten für effektivere und weniger riskante Handlungen“, betonte Dygalo.