03:03 25 April 2017
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    Russischer Senator hält jüngsten Terrorakt in Israel für Verbrechen gegen gesamte Welt

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    MOSKAU, 05. August (RIA Nowosti). Der am vergangenen Donnerstag in Israel verübte Terroranschlag ist ein Verbrechen gegen die gesamte Welt.

    Diese Ansicht vertrat der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates Russlands, Michail Margelow, am Freitag in Moskau.

    "Die Handlungen eines Terroristen, die auf die Torpedierung des Friedensprozesses zwischen Israel und Palästina gerichtet waren, sind ein Verbrechen nicht nur gegen das Volk Palästinas, sondern auch gegen die Menschheit", heißt es in einer am Freitag verbreiteten Erklärung Margelows.

    "Heute, da sich letztendlich eine Chance für die Beendigung der jahrelangen Konfrontation bietet, unternimmt die innere Opposition in Palästina und in Israel maximale Anstrengungen, um diesen Prozess zu untergraben. Deshalb kommt es jetzt für Ariel Scharon und Mahmud Abbas darauf an, sich nicht provozieren zu lassen und bei der richtigen Entwicklung der palästinensisch-israelischen Beziehungen zu bleiben."

    "Unter den Bedingungen, da Sprengladungen in Ägypten, London, Israel, dem Irak und anderen Ländern detonieren, sind wir alle vor die Aufgabe gestellt, uns nicht provozieren zu lassen und uns zur Abwehr des Terrorismus zu vereinigen", heißt es in dem Dokument.

    Margelow brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass der jüngste Terroranschlag den Prozess der Milderung der palästinensisch-israelischen Beziehungen nicht unterbricht, sondern diese Kontakte auf dem Weg zum gemeinsamen Kampf gegen diese Gefahr des 21. Jahrhunderts nur festigen wird.

    Am Donnerstag hatte ein 19-jähriger israelischer Deserteur das Feuer auf einen Bus in der Stadt Shfaram im nördlichen Teil Galileas eröffnet. Vier Insassen wurden getötet, mehr als zehn erlitten Verletzungen, darunter auch schwere. Der Angreifer selbst wurde von einer erzürnten Menschenmenge erschlagen.