12:05 28 April 2017
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    Bau der Transkoreanischen Eisenbahn auf Verschulden Pjöngjangs verschoben

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    MOSKAU, 09. August (RIA Nowosti). Die Verhandlungen über den Bau der Transkoreanischen Eisenbahn sind auf Initiative der nordkoreanischen Seite abgebrochen worden. Das teilte der Chef der Russischen Eisenbahn AG, Wladimir Jakunin, am Dienstag Journalisten in Moskau mit.

    "Ende vergangenen Jahres hatte Nordkorea erklärt, dass ein zweites trilaterales Treffen von Experten zu Problemen der Wiedervereinigung der Transkoreanischen Eisenbahn und ihrer Verbindung mit der Transsibirischen Eisenbahn (Russland) angesichts der härteren Politik der Vereinigten Staaten gegenüber der KDVR nach Ansicht Pjöngjangs 'keinen Sinn mehr hat'", sagte Jakunin. (Die Transsibirische Eisenbahn verbindet Moskau mit Wladiwostok.)

    "Die dreiseitigen Verhandlungen zwischen Nordkorea, Südkorea und Russland über Eisenbahnprojekte, die eben begonnen hatten und reale Ergebnisse hätten bringen können, wurden leider abgebrochen", sagte Jakunin.

    Nach Berechnungen von Experten können Containergüter aus Südkorea nach Westeuropa über diese Eisenbahn binnen zehn bis zwölf Tagen befördert werden. Das wäre erheblich billiger als die Beförderung mit anderen Transportmitteln.

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