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    Putin traf neuen Botschafter Russlands in China

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    MOSKAU, 10. August (RIA Nowosti). Russlands Präsident Wladimir Putin hat dem neuen Botschafter Russlands in China, Sergej Rasow, empfohlen, die Entwicklung von Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern prioritär zu behandeln.

    Bei seinem Gespräch mit dem neuen Botschafter Russlands in China stellte Russlands Staatschef fest, dass der Diplomat in ein Land reise, mit dem Russland "langjährige Freundschaft, umfangreiche gemeinsame Interessen und eine große Zusammenarbeit" verbinde.

    "Nach der Unterzeichnung des Großen Vertrags 2001 und nach der Regelung der Grenzfragen ist ein gutes solides Fundament, ohne Übertreibung, für eine lange historische Perspektive geschaffen worden", betonte Wladimir Putin.

    Im Bereich der Wirtschaft "entwickeln sich die Beziehungen nicht schlecht, die Perspektiven sind aber viel besser, es gibt viele noch nicht eingesetzte Reserven". In diesem Zusammenhang erwähnte er die Energiewirtschaft, einschließlich der Stromenergiewirtschaft, und die Lieferung von Rohstoffen unter anderem an dritte Länder sowie die Arbeit russischer Energieunternehmen unmittelbar auf dem Territorium Chinas.

    Der Präsident Russlands hob die Notwendigkeit hervor, Lieferungen von Erzeugnissen der verarbeitenden Industrie Russlands nach China und umgekehrt zu vergrößern und Großprojekte zu entwickeln, die die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern beschleunigen könnten.

    Putin verwies auf die Wichtigkeit einer Intensivierung der Arbeit der Regierungskommission für die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Eine entsprechende Vereinbarung sei beim jüngsten Russland-Besuch des Vorsitzenden der VR China, Hu Jintao, formuliert worden.

    Der Präsident verwies ferner auf ein aktives Zusammenwirken mit der VR China in der internationalen Arena und auf die Entwicklung von Beziehungen im militärischen Bereich. Er hob die Wichtigkeit der Festigung der völkerrechtlichen Grundlage im Bereich des Schutzes des geistigen Eigentums sowie der Entwicklung der humanitären Zusammenarbeit hervor.

    "All das ist ein überaus großer Arbeitskomplex", sagte der Präsident. Er äußerte die Hoffnung, dass der neue Botschafter gemeinsam mit Mitarbeitern des russischen Außenamtes und chinesischen Kollegen "ernsthafte Fortschritte" in den Beziehungen zwischen beiden Ländern erzielen würde.