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    Umfrage: Russen unzufrieden über Dumaabgeordnete

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    MOSKAU, 10. August (RIA Nowosti). Die Mehrheit (61 Prozent) der Russen ist mit der Arbeit der Abgeordneten der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) unzufrieden. Davon zeugen die Ergebnisse einer von der Forschungsholding ROMIR Monitoring durchgeführten Umfrage.

    Nach den Ergebnissen der Umfrage schätzten 35 Prozent der Russen die Arbeit der Abgeordneten während der Frühlingstagung des Parlaments als "eher negativ" ein. 26 Prozent der Befragten beurteilten sie als "negativ".

    Dabei gab jeder Fünfte (19 Prozent der Befragten) ein positives Urteil über die Ergebnisse der Tätigkeit der Parlamentarier ab. Weitere 18 Prozent konnten die Arbeit der Abgeordneten überhaupt nicht bewerten.

    Die Ergebnisse der Umfrage zeugen davon, dass die Arbeit der Staatsduma während der letzten Tagung von den Einwohnern der Föderalgebiete Wolga und Ural am besten eingeschätzt wurde (29 bis 30 Prozent positive Bewertungen). Die meisten negativen Einschätzungen (68 Prozent) wurden im Föderalgebiet Süd verzeichnet.

    Bemerkenswert ist, dass die Frauen im Ganzen positivere Bewertungen als die Männer abgaben. Zwischen den Altersgruppen gibt es ziemlich wenig Unterschiede, doch unter den Rentnern war der Anteil der Unzufriedenen etwas höher: 66 Prozent.

    Die Ergebnisse der Umfrage zeugen auch davon, dass die Befragten je nach Höhe des Bildungsgrades und des Einkommens die Arbeit der Abgeordneten höher einschätzten.

    Soziologen bemerken, dass die Anzahl derjenigen, die die Arbeit der Abgeordneten positiv einschätzen, seit Dezember 2004 von 35 auf 21 Prozent zurückgegangen ist. Gleichzeitig ist die Anzahl derer, die die Abgeordneten negativ einschätzen, von 53 auf 61 Prozent gestiegen.

    An der Umfrage nahmen 1600 Bürger im Alter von über 18 Jahren in 100 Ortschaften des Landes teil. Der statistische Fehler liegt nicht über 3 Prozent.

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