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    Sturm verhindert Beladung russischer Militärtechnik auf Landungsschiffe

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    TIFLIS, 11. August (RIA Nowosti). Seit über einem Tag stehen die beiden Landungsschiffe der russischen Seekriegsflotte "Nikolai Filtschenko" und "Asow" auf Reede im Aquatorium Batumis. Ein Sturm der Stärke 5 hindert die Schiffe am Anlegen an der Küste, wo sich das Versuchsgelände Gonio befindet, und an der Beladung mit schwerer Militärtechnik.

    "Leider verstärkte sich der Seegang auf 5. Deshalb wurde die Beladung auf Freitag verlegt", teilte Wladimir Kupradse, offizieller Vertreter der Gruppe der russischen Streitkräfte in Transkaukasien, Journalisten mit.

    Die russischen Landungsschiffe müssen 40 Panzer und Panzerwagen, 12 Fla-Komplexe "Krug" und drei Fliegerabwehrselbstfahrlafetten abtransportieren, die dem 12. russischen Militärstützpunkt in Batumi gehören. Nach der Beladung mit Militärtechnik werden die Schiffe Kurs auf den russischen Hafen Noworossijsk nehmen.

    Der Abzug von Militärtechnik erfolgt im Rahmen der Vereinbarungen zwischen den Außenministern Georgiens und Russlands vom 30. Mai 2005 in Moskau. Entsprechend diesen Vereinbarungen hat Russland bis zum Ende 2008 seine Militärstützpunkte auf dem georgischen Territorium - in Batumi und Achalkalaki - zu schließen. Ein geringer Teil der Militärtechnik wird vom Stützpunkt in Achalkalaki zum russischen Stützpunkt in der armenischen Stadt Gümri verlegt. Ein größerer Teil der Militärtechnik und Armeeangehörigen wird nach Russland rückgeführt.

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