13:41 17 August 2017
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    Retter bereiten Bergung der Opfer des abgestürzten Hubschraubers vor

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    TALLINN, 11. August (RIA Nowosti). In Estland werden die Rettungsarbeiten an der Unglücksstelle eines Passagierhubschraubers fortgesetzt, der aus Tallinn nach Helsinki flog. Taucher bereiten sich auf die Bergung der ums Leben gekommenen Menschen und dann auch des Hubschraubers vor.

    Wie aus dem Pressedienst des estnischen Innenministerium verlautete, teilten Taucher, die am Vortag die Unglücksstelle untersuchten, mit, die ums Leben gekommenen Passagiere und Piloten der Fluggesellschaft Copterline befänden sich im Salon des Hubschraubers, der in einer Tiefe von etwa 45 Metern liegt. Nach Worten der Taucher entdeckten sie keine ernsthaften Beschädigungen am Rumpf des Hubschraubers.

    Die Ursache der Havarie ist vorläufig nicht festgestellt. Geprüft werden drei mögliche Ursachen: schlechte Witterungsverhältnisse, eine technische Störung oder ein Terrorakt.

    Nach Worten eines der Augenzeugen der Katastrophe habe es vor dem Absturz des Hubschraubers ins Meer zweimal geknallt. Er bemerkte weder Feuer noch Rauch. Aber ein Vertreter der estnischen Staatsanwaltschaft erklärte, dass diese Angaben nicht bestätigt wurden.

    Wie heute im Innenministerium Estlands mitgeteilt wurde, sind die Witterungsverhältnisse an der Unglücksstelle für die Rettungsarbeiten ungünstig: Der Seegang verstärkt sich. Die Windgeschwindigkeit kann 17 Meter in der Sekunde erreichen. Trotzdem werden die Arbeiten bei der Vorbereitung auf die Bergung der Leichen der ums Leben gekommenen Menschen fortgesetzt. Im Meer arbeiten estnische und finnische Taucher.

    Der Passagierhubschrauber des Typs Sikorsky S-76C, der aus Tallinn nach Helsinki flog, stürzte am Mittwoch in der Nähe der Insel Naissaar in der Tallinner Buch ins Meer. Der Hubschrauber startete in Tallinn um 12.40 Uhr Ortszeit. Drei Minuten später brach die Verbindung mit ihm ab.

    An Bord des abgestürzten Hubschraubers befanden sich vier Bürger Estlands, zwei Bürger der USA und acht finnische Bürger, von denen zwei die Besatzungsmitglieder waren.

    Der Hubschrauber Sikorsky S-76C gehört der mit finnischem Kapital gegründeten Fluggesellschaft Copterline, die regelmäßige Hubschrauberflüge zwischen Tallinn und Helsinki durchführt.

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