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    Russisches Außenministerium bedauert Vorfälle mit den polnischen Diplomaten

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    MOSKAU, 11. August (RIA Nowosti). Das russische Außenministerium hofft, dass die Vorfälle mit den polnischen Diplomaten nicht zur Schaffung von Spannungen in den russisch-polnischen Beziehungen ausgenutzt werden. Das sagte Sergej Kisljak, Stellvertreter des russischen Außenministers, auf einem Treffen mit dem polnischen Botschafter in Russland, Stefan Meller. "Das russische Außenministerium hat tiefes Bedauern wegen des Überfalls auf Marek Reszuta, den zweiten Sekretär der polnischen Botschaft, ausgedrückt.

    Es wird betont, dass der Vorfall von den russischen Rechtsschutzorganen sorgfältig ermittelt und alles für die Festnahme der Schuldigen getan wird", heißt es in einer Mitteilung des Departements für Information und Presse des russischen Außenministeriums.

    Im Moment werden zusätzliche Maßnahmen getroffen, um die Sicherheit der polnischen Botschaft in Moskau und seiner Mitarbeiter zu gewährleisten, so die Pressesprecher des russischen Außenministeriums.

    Am Sonntag, dem 07. August, wurde der Berater des polnischen Botschaftskonsuls, Andrzej Oriadko, von Unbekannten verprügelt. Drei Tage später, am 10. August, wurde der 35-jährige zweite Sekretär der Botschaft im Moskauer Stadtzentrum, zehn Minuten zu Fuß von der Botschaft entfernt, von einem Unbekannten angegriffen.