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    Außenministerium Russlands: Vermittler im Transnistrienkonflikt über anhaltende Pause in den Verhandlungen besorgt

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    MOSKAU, 12. August (RIA Nowosti). Die Vermittler aus Russland, aus der Ukraine und von der OSZE bei der Regelung der Transnistrienfrage brachten angesichts der sich hinziehenden Pause in den Verhandlungen ihre Besorgnis zum Ausdruck, teilte das Departements für Information und Presse des russischen Außenministeriums am Freitag mit. Das Ministerium ruft in Erinnerung, dass sich die Vermittler aus Russland, aus der Ukraine und von der OSZE am 10. - 11. August gesondert mit Vertretern aus Moldawien und Transnistrien getroffen hatten.

    Sie erörterten die Lage, die im Verhandlungsprozess entstanden ist. Von russischer Seite war bei den Begegnungen der Sonderbotschafter des Außenministeriums Russlands, Walerij Nesteruschkin, zugegen.

    "Die Vermittler äußerten sich auch über das Ausbleiben eines direkten Dialogs zwischen den politischen Repräsentanten aus Kischinjow und Tiraspol besorgt", teilte das Departement mit.

    Gleichzeitig "brachten sie ihre Bereitschaft zum Ausdruck, alles Erforderliche zu tun, dass es zu einer baldigen Wiederaufnahme der Verhandlungen unter Beteiligung der Seiten kommt", heißt es in der Mitteilung.

    "Im Verlauf der Konsultationen wurde die Übereinkunft erzielt, dass die Vermittler im Rahmen der Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses in der zweiten Septemberhälfte Treffen unter Beteiligung der Seiten initiieren", ergänzte das russische Außenministerium.