12:44 29 Juni 2017
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    Vierte Runde der Verhandlungen über Nordkoreas Nuklearproblem wird Ende August wieder aufgenommen

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    MOSKAU, 15. August (RIA Nowosti). Die vierte Runde der Verhandlungen über das nordkoreanische Nuklearproblem wird Ende August wieder aufgenommen.

    In einem Interview des russischen stellvertretenden Außenministers Alexander Alexejew für die südkoreanische Zeitung „JoongAng Ilbo“ heißt es: „Wie der chinesische Vorsitzende bekannt gegeben hat, werden sich die Seiten bemühen, die Arbeit der vierten Runde in der am 29. August beginnenden Woche wieder aufzunehmen.“

    Seinen Worten zufolge haben die Seiten vereinbart, sich über den konkreten Zeitpunkt des Beginns der nächsten Arbeitsetappe zusätzlich zu einigen.

    Alexejew widerlegte Informationen in einigen Massenmedien, die sechsseitigen Verhandlungen über die nordkoreanische Nuklearproblematik seien gänzlich unterbrochen worden. „Ich möchte präzisieren: Die Verhandlungen sind nicht eingestellt, sondern ausgesetzt worden, weil in der Arbeit der vierten Runde eine Pause eingelegt wurde“, erklärte er.

    Der stellvertretende Außenminister der Russischen Föderation erläuterte: „Das ist darauf zurückzuführen, dass es bei der Vorbereitung eines gemeinsamen Abschlussdokumentes über die Prinzipien und Einstellungen zu einer komplexen Lösung der Fragen, die auf der Tagesordnung der vierten Runde standen, nicht gelang, in einer Reihe von grundsätzlichen Problemen zu einem Konsens zu kommen.“ Eben daher haben die Seiten die Verhandlungen für eine Zeitlang unterbrochen: So können die Delegationen in ihren Hauptstädten Konsultationen durchzuführen, deren Ziel es ist, gegenseitig annehmbare Lösungen für die noch nicht vereinbarten Fragen zu finden.

    Bei der Einschätzung des ersten Teils der Verhandlungen erklärte Alexejew als russischer Delegationschef, Russland halte die Diskussionen und den Meinungsaustausch in ihrem Rahmen für recht nützlich. Außerdem sei Moskau der Ansicht, dass es bei den Verhandlungen gelungen sei, ein einheitliches Herangehen aller Verhandlungsteilnehmer an das Problem der Denuklearisierung der Halbinsel Korea und an die Behauptung der grundlegenden Prinzipien der Beziehungen zwischen den Seiten abzustimmen, betonte der Diplomat.

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