12:13 28 April 2017
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    Georgiens Politik auf Regelung der Konflikte mit Abchasien und Südossetien unter Einsatz militärischer Gewalt gerichtet

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    MOSKAU, 17. August (RIA Nowosti). Georgien wird sich früher oder später für eine Regelung der Gebietsprobleme mit Abchasien und Südossetien unter Einsatz der militärischen Gewalt entscheiden. Zu diesem Schluss ist Leonid Iwaschow, bekannter russischer Militärexperte, Vizevorsitzender der Akademie für geopolitische Probleme, gekommen.

    In seinem RIA-Nowosti-Interview verwies er darauf, dass "georgische Behörden auf eine Zuspitzung des Konflikts hinsteuern".

    "Als ein Beispiel dafür können das wiederholte Aufbringen abchasischer Schiffe bzw. die Truppenkonzentration an der Grenze mit Südossetien dienen", fügte er hinzu. Nach Iwaschows Ansicht werde das mit Zustimmung Washingtons getan.

    Iwaschow stellte fest: Nachdem die Weltgemeinschaft Georgien eindeutig zu verstehen gegeben hat, dass Gewaltanwendung gegen Südossetien absolut unzulässig ist, brauchten die Befürworter einer militärischen Regelung des Südossetien-Problems neue Argumente, die ihre westlichen Schutzpatronen von der Unmöglichkeit einer Friedensregelung des Konflikts überzeugen könnten.

    "Und die Beschuldigung Südossetiens, an Terrorakten in Georgien beteiligt zu sein, ist ein sehr gutes Argument dafür", fügte der Experte hinzu.

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