21:55 20 September 2017
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    Rund 30 Soldaten der Sondereinsatztruppen seit Jahresanfang im Nordkaukasus getötet

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    MOSKAU, 29. August (RIA Nowosti). Rund 30 Soldaten der Sondereinsatztruppen des Innenministeriums Russlands sind seit Anfang dieses Jahres in Tschetschenien und in Dagestan getötet worden. Das teilte Nikolai Rogoschkin, Chef der Bereitschaftstruppen des Innenministeriums, am Montag vor Journalisten mit.

    Die Gesamtstärke der Sondereinsatztruppen in den Bereitschaftstruppen beläuft sich heute auf rund 10 000 Mann.

    "Mit dieser Stärke werden die Sondereinsatztruppen ohne weiteres mit den Aufgaben fertig, die vor ihnen stehen", betonte der Generaloberst.

    Nach seinen Worten sollen in den Bereitschaftstruppen des Innenministeriums alpine Einheiten gebildet werden.

    "Seit langem bereiten wir uns auf die Bildung von Einheiten vor, die fähig wären, Kampfhandlungen im Gebirge zu führen", so Rogoschkin.

    "Derzeit wird ein Ausbildungszentrum gebildet, das sich in der Region Krasnodar befinden wird", sagte der General.

    Dieses Zentrum werde allen Anforderungen der Ausbildung von Militärangehörigen für den Kampfeinsatz im Gebirge gewachsen sein. Außerdem werden mit Unterstützung von Fachleuten aus der Hochschule für Körperkultur, Sport und Tourismus Instrukteure ausgebildet.

    "In diesem Zentrum werden Sondereinsatzgruppen vorbereitet, die zu den Sondereinsatzverbänden gehören und Aufgaben im Gebirge erledigen werden. Ein Teil dieser Einheiten wird in der Nordkaukasischen Region stationiert, ihre Grundlage werden Angehörigen der Späh- und der Sondereinsatztruppen bilden", fügte der General hinzu.

    Am 29. August wird in Russland der Tag der Sondereinsatztruppen begangen. Der Oberkommandierende traf sich aus diesem Anlass mit Offizieren von Einheiten der Sondereinsatz- und der Spähtruppen und überreichte ihnen dabei Auszeichnungen und wertvolle Geschenke.

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