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    50 Tonnen Rauschgift seit Jahresbeginn in Russland sichergestellt

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    MOSKAU, 29. August (RIA Nowosti). In Russland sind in den ersten acht Monaten 2005 insgesamt 50 Tonnen Rauschgiftmittel, darunter 1,5 Tonnen Heroin, aus dem illegalen Verkehr gezogen worden. Das teilte der Mitarbeiter des Föderalen Dienstes für Drogenkontrolle (russ. Abk.: FSKN) Alexej Tschuwajew am Montag Journalisten mit.

    „Wir sind über den zunehmenden Transport größerer Mengen an Heroin von afghanischem Territorium nach Russland besorgt. Wir führen dies auf eine Änderung des Regimes des Schutzes der tadschikisch-afghanischen Grenze zurück, von wo bekanntlich die russischen Grenzer abgezogen wurden“, sagte Tschuwajew.

    Ihm zufolge werden Rauschgift von Verbrechern immer öfter im Transitverkehr über Russland nach Europa gebracht. Zu dieser Erkenntnis kämen die Rechtsschutzorgane nicht nur in Russland, sondern auch in europäischen Ländern, sagte Tschuwajew.

    Der Chef der für das Gebiet Moskau zuständigen Abteilung des FSKN, Alexander Wassiljew, hat seinerseits die Beschlagnahme einer größeren Partie Heroin von 165 Kilogramm als Beispiel für eine erfolgreiche Operation angeführt. Er erklärte, dass die Mitglieder einer tadschikisch-usbekischen Kriminellengruppe das Rauschgift nach Russland gebracht hatten.

    „Die Drogenhändler hatten vor, dieses Heroin von hoher Qualität mit Füllstoffen zu vermengen und so die Zahl der Einzeldosen von zwei Millionen auf acht Millionen zu erhöhen“, informierte Wassiljew.

    Er fügte hinzu, dass die Kriminellengruppe mehrere Jahre lang in Russland tief im Untergrund agiert hatte.

    Gegen vier festgenommene Mitglieder der Gruppe wird voraussichtlich in nächster Zeit Anklage wegen Schmuggel, illegalem Drogenhandel und Organisation einer Verbrechergemeinschaft erhoben.

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