15:25 22 September 2017
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    Situation mit den russischen Schulen in Lettland könnte sich in GUS-Ländern wiederholen

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    MOSKAU, 29. August (RIA Nowosti). Um Russland herum bildet sich eine unerklärte russlandfeindliche Liga von Ländern heraus, in denen die russischen Schulen einer Diskriminierung ausgesetzt sind. Das betonte der Chef des Stabes für den Schutz der russischen Schulen in Lettland, Alexander Kasakow, am Montag auf einer Pressekonferenz in Moskau.

    "Ihr (der Liga) gehören Lettland, Estland, Litauen und sogar Georgien und die Ukraine an. Einige davon, so beispielsweise Lettland, beraten die anderen Länder, wie diese gegenüber den russischen Schulen auf ihren Territorien vorgehen sollten", sagte Kasakow.

    Er teilte mit, dass sich am Sonntag in Simferopol (Ukraine) die links-patriotische Partei "Rodina", der Stab für den Schutz der russischen Schulen in Lettland und die Russische Gemeinde der Krim darüber geeinigt haben, gemeinsam um die Rechte der russischen Schulen außerhalb Russlands zu kämpfen, und einen diesbezüglichen Appell unterzeichneten.

    Nach Ansicht Kasakows haben die Behörden der Ukraine Kurs auf den Abbau und die Abschaffung der Bildung in russischer Sprache auf der Krim genommen. Ihm zufolge geht es einstweilen nur um 14 Schulen. "Doch nach allem zu urteilen, ist das erst der Anfang", bemerkte der Stabschef.

    Laut Kasakow sind die Vorgänge auf der Krim heute nur ein Teil der allgemeinen ungünstigen Situation um die Rechte der nationalen Minderheiten in der Ukraine.

    Nach Meinung Kasakows könnte diese Situation bewirken, dass die Bewegung für den Schutz der russischen Schulen in Lettland und auf der Krim bald ganz andere Züge annehmen wird. Eine derart ausgewucherte Organisation würde nicht nur fordern, die Rechte der russischen Schulen zu wahren, sondern es wird früher oder später auch um den Status der russischen Sprache in diesen Ländern gehen", betonte Kasakow.

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