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    Für den Zwischenfall mit dem Tauchgerät AS-28 Verantwortliche bestraft

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    MOSKAU, 05. September (RIA Nowosti). Die führenden Militärs, die für den Zwischenfall mit dem Tauchgerät AS-28 am 4. August in der Beringssee verantwortlich waren, sind bestraft worden. "Das Tauchboot AS-28 war wegen mangelnder Erfüllung der Dienstpflicht durch Führungskräfte bei der Durchführung komplizierter Arbeiten gesunken", sagte der Oberbefehlshaber der Seekriegsflotte Russlands, Admiral Wladimir Massorin, auf einer Pressekonferenz am Montag. "Im Ergebnis einer Untersuchung wurde Konteradmiral Saika (stellvertretender Befehlshaber der Truppen und Kräfte im Nordosten) aus seinem Amt entlassen. Auch weitere verantwortliche Personen wurden zur disziplinarischen Verantwortung gezogen", sagte der Oberbefehlshaber.

    Massorin bemerkte ferner, dass eine unausgebildete Person zum Operator des Such- und Rettungsgerätes "Venom" bei den Rettungsarbeiten für das Tauchgerät AS-28 ernannt worden war.

    "Wir hatten ein ‚Venom'-Gerät, aber dessen Operator fehlte und konnte durch niemanden ersetzt werden", sagte der Admiral.

    "Die Führung der Pazifikflotte hat unter Verletzung der Vorschriften unausgebildete Personen zu Operatoren des Apparates ernannt. Als Folge fiel das Gerät aus", sagte Massorin.

    Der Zwischenfall mit dem Tauchgerät in der Berjosowaja-Bucht in der Beringsee wurde am 4. August gemeldet. Wie sich herausstellte, hatte sich das Tauchgerät mit sieben Seeleuten an Bord in einer Tiefe von fast 200 Meter in einem Fischfangnetz, Trossen und Schläuchen verfangen. Die Rettungsoperation dauerte drei Tage.

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