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    Russlands Generalstaatsanwaltschaft wird die gesamten Informationen zum Terrorakt in Beslan prüfen

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    WLADIKAWKAS‚ 05. September (RIA Nowosti). Die in Nordossetien weilenden Untersuchungsrichter der Generalstaatsanwaltschaft Russlands sind bemüht, in optimaler Frist die gesamten Informationen über den Terrorakt in Beslan zu prüfen. Das teilte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Wladimir Kolesnikow auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt der Republik, Wladikawkas, mit.

    "Das kann ein bis drei Monate in Anspruch nehmen", sagte er.

    Kolesnikow betonte, dass die Ankunft der Untersuchungsrichter der Generalstaatsanwaltschaft keineswegs Misstrauen gegen ihre Kollegen - die Untersuchungsgruppe der Staatsanwaltschaft zur Klärung des Terroraktes in Beslan unter Leitung von Konstantin Kriworotow - bedeuten würde.

    Bei der Besetzung der Schule Nr. 1 in der Stadt Beslan am 1. September vergangenen Jahres durch Terroristen wurden 331 Menschen, darunter 186 Kinder, getötet.

    Wladimir Putin war am vergangenen Freitag mit Einwohnern von Beslan, die beim Terrorakt betroffen waren, zusammengetroffen.

    Wie der Präsident am Folgetag in einer Beratung mit den Mitgliedern des Sicherheitsrates Russlands mitteilte, habe er den Generalstaatsanwalt beauftragt, Mitarbeiter des Zentralapparates der Generalstaatsanwaltschaft nach Beslan zu entsenden.

    "Sie werden eine allseitige zusätzliche Prüfung der gesamten vorliegenden Informationen zu diesem Fall vornehmen", sagte Putin.

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