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    UPDATE: Abgeordneter der Staatsduma erhob neue Beschuldigungen gegen Ex-Premier der Russischen Föderation Michail Kasjanow

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    MOSKAU, 5. September (RIA Nowosti). Der Abgeordnete der Staatsduma Alexander Chinschtejn erhob neue Beschuldigungen gegen den Ex-Regierungschef der Russische Föderation Michail Kasjanow.

    Auf einer Pressekonferenz teilte Chinschtejn am Montag mit, dass er eine eigene Untersuchung durchgeführt und dabei zwei weitere Objekte entdeckt hätte, mit deren Erwerb Kasjanows Name verbunden wird.

    "Es handelt sich um ein 4,7 Hektar großes Grundstück im Dorf Ussowo, Rayon Odinzowo, für das die Kaufpapiere auf den Namen von Michail Michailowitsch Kasjanow ausgestellt worden sind", teilte Hinstein mit.

    Ihm zufolge hätte Kasjanow dieses Grundstück, das im elitären Raum an der Rubljowskoje Chaussee liegt, bei einer gewissen Firma Landys im Juli 2004 für 4,5 Millionen Rubel (158 000 US-Dollar) erworben.

    "Der Preis eines Ars Boden betrug somit rund 33 US-Dollar, dabei kostet es dort 50 000 US-Dollar. Das Grundstück wurde also für ein Anderthalbtausendstel des wahren (Markt-)Preises gekauft", erklärte der Abgeordnete.

    Chinschtejn teilte mit, dass der Generaldirektor der Firma Landys ein Mitarbeiter der Firma Millhouse Capital - der Verwaltungsgesellschaft des Unternehmens Sibneft (fünftgrößter Erdölproduzent in Russland) - gewesen war.

    "Dieses Grundstück ist entweder eine Bestechung Kasjanows für irgendwelche Handlungen oder eine vorsätzliche zu niedrige Ansetzung des Wertes zwecks Steuerhinterziehung", äußerte der Abgeordnete seine Vermutung.

    Außerdem hätte die Ehefrau von Kasjanow im Dorf Schukowka für zwei Millionen US-Dollar ein Grundstück mit einer Fläche von 88 Ar mit einem Wohnhaus darauf erworben. Wo haben Kasjanow und seine Ehefrau so viel Geld her? - fragte der Abgeordnete.

    Chinschtejn ging auch auf die neuen Richtungen seiner Untersuchung ein.

    Wie er sagte, untersuche er derzeit die Situation mit der Geldunterschlagung durch die Moskauer Flugzeugbauvereinigung MiG in Höhe von 231 Millionen US-Dollar, die für den Exportvertrag dieser Vereinigung bereitgestellt worden waren. Dieses Geld wäre auf eine Anordnung des Finanzministeriums, unter der Kasjanows Unterschrift stand, an eine Handelsstruktur überwiesen und der Vertrag dadurch vereitelt worden.

    "Hinter diesem Geschäft stand Michail Kasjanow", behauptet Chinschtejn.

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