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    Oberbefehlshaber der Flotte: Russische Flotte bei technischer Rettungsausrüstung zurückgeblieben

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    MOSKAU, 05. September (RIA Nowosti). Der neue Oberbefehlshaber der Flotte, Wladimir Massorin, gibt zu, dass die russische Flotte bei der technischen Rettungsausrüstung im Vergleich zu den führenden Ländern der Welt zurückgeblieben ist.

    "Doch bei der Theorie und bei der Vorbereitung der Taucher und der Seeleute der Unterwasserflotte sind wir auf Weltniveau", sagte der Admiral auf einer Pressekonferenz.

    "Wir müssen bereit sein, anderen Staaten als gleichberechtigte Partner bei Rettungsoperationen zu helfen, weil wir an einer Reihe von internationalen Abkommen zur Rettung auf See teilnehmen", so Massorin.

    Der Oberbefehlshaber betonte, dass Russlands Teilnahme an verschiedenen internationalen Abkommen zur Rettung auf See sehr wichtig sei, weil heute kein Land imstande sei, seine Seeleute und U-Boot-Mannschaften allein zu retten.

    Als Massorin nach der Kompatibilität der russischen Ausrüstungen und der der NATO-Länder gefragt wurde, antwortete er, dass es in diesem Punkt keine Probleme gäbe.

    "Alles ist kompatibel. Zum Beispiel gibt es Standards für Notluken, denen alle folgen", sagte er.

    Laut Massorin besitzen die russischen Seestreitkräfte momentan sechs Tauchboote.

    "Ihre Modernisierung wird sieben Jahre dauern. Dabei wird die Modernisierung des ersten zwei Jahre dauern, weil dafür besondere Werkleistungen erbracht werden müssen", so Massorin.

    Laut dem Oberbefehlshaber will die Führung der russischen Marine der Ausbildung der Rettungsspezialisten und der Modernisierung der Unterwasser-Rettungsapparate in Zukunft erhöhte Aufmerksamkeit widmen.

    Am 30. August fand im Generalstab der Marine eine erweiterte Beratung der Marine-Führung statt, in der die Situation um das Tauchboot AS-28 analysiert wurde.

    Laut Massorin wird die Aufmerksamkeit hauptsächlich der Weiterbildung der Rettungsleute und der Bedienungskräfte der Unterwasserapparate gewidmet werden. Die komplizierte Rettungsausrüstung wird verbessert und die Unterwasser-Rettungsapparate modernisiert werden.

    Außerdem wird auf einigen Schiffen der Marine moderne Tiefseetauchausrüstung installiert werden, so der Oberbefehlshaber.