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    Irans Vizepräsident zum Ausbau der Zusammenarbeit mit Russland - Erweiterte Fassung

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    MOSKAU, 12. September (RIA Nowosti). Der Vizepräsident Irans und Chef der Organisation für Atomenergie, Gholamreza Aqazadeh, versichert, dass die Regierung seines Landes gewillt sei, eine Politik des Ausbaus der Zusammenarbeit mit Russland zu betreiben.

    "Die Beziehungen zu Russland sind für unseren Staat prinzipiell", erklärte Aqazadeh bei einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow.

    "Wir haben viele Projekte, die es gestatten, unseren Warenumsatz zu vergrößern. Die Ergebnisse des ersten Halbjahres zeigen, dass sich das Tempo des Warenumsatzes zwischen Russland und Iran erhöht", sagte Lawrow zu Beginn seiner Gespräche mit Aqazadeh.

    Aqazadeh hatte sich zuvor am Montag mit dem Chef der föderalen Agentur für Atomenergie (Rosatom), Alexander Rumjanzew, getroffen und mit ihm den Bau des Atomkraftwerkes in Bushehr erörtert.

    Offizielle Persönlichkeiten in Iran haben wiederholt erklärt, dass Teheran Russland als zuverlässigen Geschäftspartner beim Bau neuer iranischer Atomkraftwerke betrachtet.

    Iran plant auf lange Sicht, 20 neue Atomkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 20 000 Megawatt zu bauen. In diesem Zusammenhang wird Russland von Teheran als ein zuverlässiger Geschäftspartner bei der Deckung des Bedarfes des Landes an Elektronergie betrachtet. Darauf verwies unter anderem der stellvertretende Leiter der iranischen Organisation für Atomenergie Mohammad Saeedi.

    Ihm zufolge spielt Russland bei der Gewährleistung der Sicherheit eine wichtige Rolle. Und Teheran messe der Zusammenarbeit mit Moskau in den Bereichen Technologien und Industrie große Bedeutung bei, sagte Saeedi. Der Gesetzentwurf über den Bau neuer Atomkraftwerke wurde Anfang 2005 vom iranischen Parlament ratifiziert.

    Russische Spezialisten beenden bald die Montage des ersten Energieblocks des AKW Bushehr. Sein Anfahren ist für Anfang 2006 und die Inbetriebnahme für Ende 2006 geplant.

    Beide Seiten haben sich früher über die Lieferung nuklearer Brennelemente aus Russland nach Iran geeinigt. Laut den Anfang dieses Jahres unterzeichneten Abkommen ist Iran die Verpflichtung eingegangen, die nuklearen Brennelemente nach ihrer Verarbeitung zurückzugeben.

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