14:37 26 September 2017
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    Gerichtsverhandlung zur Freilassung der russischen Seeleute in Nigeria eröffnet – Erweiterte Fassung

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    MOSKAU, 12. September (RIA Nowosti). In Lagos hat die Berufungsverhandlung begonnen, nach der die russischen Seeleute in die russische Botschaft überführt werden sollen.

    "Die Entscheidung über ihre Freisetzung wurde am Freitag getroffen. Jetzt müssen die offiziellen Verfahren abgeschlossen werden", teilte Dmitri Jerjutin, Vertreter des Botschafters guten Willens der UNESCO in Nigeria, der RIA Nowosti mit.

    Laut Jerjutin sollten jetzt keine zusätzlichen Hindernisse für die Freisetzung der Seeleute aufkreuzen.

    "Jetzt müssen nur die Dokumente unterzeichnet werden. Mit diesen Papieren fahren wir ins Gefängnis, dann zurück ins Gericht. Nur im Gerichtsgebäude können sie (die Seeleute) den Mitarbeitern der russischen Botschaft übergeben werden, um zur russischen Handelsvertretung zu fahren. Dort werden sie sich bis zur Gerichtsverhandlung befinden, in der die nigerianische Justiz über ihr Schicksal entscheidet", sagte er.

    Der griechische Tanker African Pride, der unter panamesischer Flagge fuhr und dessen Crew teilweise aus Russen bestand, wurde am 8. Oktober 2003 in einer Entfernung von 31 Meilen von der nigerianischen Küste aufgehalten. An Bord wurde laut den nigerianischen Behörden Rohöl entdeckt. Die Crew wurde unter der Beschuldigung des Schmuggels verhaftet.

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