14:17 20 September 2018
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    Verringerung der Grenzposten im Nordosten Russlands wird erwogen

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    PETROPAWLOWSK-KAMTSCHATSKI, 23. September (RIA Nowosti). Die Anzahl der Grenzposten im Nordosten Russlands könnte aus Mangel an Personal verringert werden. Das teilte Generalleutnant Valeri Putow, Chef der Nordöstlichen Grenzschutzverwaltung des Küstenschutzdienstes des Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB), am Freitag vor Journalisten mit.

    Dieses Problem sei entstanden, weil die Grenztruppen ab Herbst dieses Jahres nur mit Berufssoldaten komplettiert werden dürfen. „Rund 2000 Dienststellen bleiben nicht belegt“, stellte Putow fest.

    Manche Grenzposten seien mit nur noch sieben bis acht Personen von den notwendigen 20 bis 30 belegt.

    Wie der General weiter ausführte, werde der Grenzschutzdienst derzeit neu organisiert: Die Grenzposten werden abgeschafft, während in den nahe gelegenen Orten Abteilungen aus vier bis zehn Offizieren bzw. Fähnrichen gebildet werden.

    Die Nordöstliche Grenzschutzverwaltung war am 2. Oktober 1945 als Grenzschutzbezirk Kamtschatka gebildet worden. Seit 2005, nachdem Jakutien dem Bezirk angeschlossen wurde, ist die Verwaltung für mehr als 20 000 Kilometer Grenze zuständig, was ein Drittel der gesamten russischen Staatsgrenze ausmacht.

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