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    Über Schicksal des russischen Piloten in Litauen wird nach NATO-Expertise entschieden

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    VILNIUS, 23. September (RIA Nowosti). Über das Schicksal des Piloten des über Litauen abgestürzten russischen Kampfjets wird erst nach einer Expertise von Experten der NATO entschieden. 

    Das teilte Litauens Vizegeneralstaatsanwalt Gintaras Jasaitis am Freitag in Vilnius mit. Die NATO-Experten sollen nach seinen Worten feststellen, ob der Absturz eine Folge vorsätzlicher Handlungen des Piloten oder ein Unglück war.

    "Sollte der Befund ausreichen, um (den Piloten Valeri) Trojanow für schuldig zu befinden, gegen die Regeln für internationale Flüge verstoßen zu haben, wird gegen ihn Anklage erhoben und der Fall vor Gericht behandelt. Wenn nicht, wird der Fall geschlossen." Dann werde Trojanow auf freien Fuß gesetzt, sagte Jasaitis.

    "Wenn das Strafverfahren gegen Trojanow eingestellt wird, sind zwei Varianten für die Wiedergutmachung des zugefügten Schadens möglich: Entweder gemäß dem Zivilgesetzbuch Litauens oder auf der Grundlage zwischenstaatlicher Verhandlungen."

    Der stellvertretende Generalstaatsanwalt sagte ferner, da das abgestürzte Flugzeug dem russischen Verteidigungsministerium gehöre, sei dieses ein Beklagter in dem Fall.

    Ein russisches Jagdflugzeug des Typs Su-27 war am 15. September über Litauen abgestürzt. Nach Darstellung der russischen Seite war das Navigationssystem an Bord der Maschine defekt. Trojanow konnte sich mit dem Schleudersitz retten. Beim Absturz des Flugzeuges gab es weder Opfer noch Zerstörungen.

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