15:05 22 August 2017
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    Erdbeben in Pakistan: Hoffnung auf Rettung weiterer Überlebender gering

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    MUZAFARABAD, 13. Oktober (RIA Nowosti). Die russischen Rettungskräfte geben den Suchoperationen nach Überlebenden unter den Trümmern in der pakistanischen Stadt Muzafarabad nur noch einen Tag Aussicht auf Erfolg.

    "Morgen ist der letzte Tag, wo es noch eine Chance gibt, unter den Ruinen Überlebende zu finden", sagte der Leiter der russischen Rettungsmannschaften in Muzafarabad, Wladimir Legoschin, in einem Gespräch mit RIA Nowosti. Das Stadium der Such- und Rettungsoperationen nähere sich nun dem Ende, und die humanitäre Nothilfe für die Opfer trete in den Vordergrund. Am Mittwoch war in Muzafarabad noch eine Frau praktisch unverletzt aus den Trümmern geborgen worden.

    Am Donnerstag wollen die russischen Helfer weitere humanitäre Lieferungen in das Erdbebengebiet bringen und medizinische Betreuung leisten. Es würden Krankenbahren, Zelte, Decken, Nahrungsmittel, Trinkwasser und Medikamente benötigt. Im Gebiet von Muzafarabad und den umliegenden Ortschaften brauchen Legoschin zufolge Zehntausende Hilfe. Dort sind die größten Zerstörungen zu verzeichnen, weil das Gebiet im Epizentrum des Erdbebens lag.

    Legoschin sagte, dass das mobile Lazarett des russischen Zivilschutzes am Stadtrand von Muzafarabad am Donnerstag den Betrieb aufnimmt und eine hochwertige medizinische Betreuung bieten wird.

    Das Erdbeben der Stärke 7,6 ereilte Südasien am 8. Oktober. Nach offiziellen Angaben fielen ihm in Pakistan 23 000 Menschen zum Opfer. Die Zahl der Verletzten wuchs auf 51 000 an. Experten meinen, es könnten bis zu 40 000 Menschen ums Leben gekommen sein.

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