21:04 20 Juni 2018
SNA Radio
    Politik

    Schengen-Beitritt von Litauen und Polen ohne Nachteile für das Gebiet Kaliningrad

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 10

    KALININGRAD, 22. November (RIA Nowosti). Der Beitritt von Polen und Litauen zum Schengen-Abkommen wird keine negativen Auswirkungen auf das Gebiet Kaliningrad haben. Das sagte der Chef der Vertretung der Europäischen Kommission in Russland, Marc Franco, am Dienstag in Kaliningrad, der russischen Exklave im Nordwesten, gegenüber RIA Nowosti .

    "Der Transitverkehr von Bürgern aus Russland nach Kaliningrad läuft jetzt gut, dieses System steht im Einklang mit dem Schengen-Regime", sagte Franco. Wie er äußerte, werden nach dem Schengen-Beitritt Litauens und Polens kaum irgendwelche Änderungen nötig sein.

    Franco betonte, der Beitritt dieser beiden Länder zum Schengen-Raum würde für die Bewohner des Gebietes Kaliningrad neue Reisemöglichkeiten in die EU-Länder eröffnen.

    Sehr wichtig sei, so Marco, dass die Kaliningrader in ihrer Region ein Schengen-Visum erhalten können und dazu nicht mehr nach Moskau oder Sankt Petersburg fahren müssen.

    Der Chef der EK-Vertretung schloss nicht aus, dass die von Litauen und Polen erteilten Visa nach dem Beitritt dieser Länder zum Schengen-Abkommen den Bürgern des Gebietes Kaliningrad die Möglichkeit geben werden, in alle europäischen Länder zu reisen.

    Franco erinnerte, dass der Beitritt von Litauen und Polen zum Schengen-Raum für Mai 2007 vorgesehen ist.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren