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    Präsident Rachmonow: Beziehungen mit Russland haben für Tadschikistan höchste Priorität

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    DUSCHANBE, 22. November (RIA Nowosti). Ein breites Spektrum bi- und multilateraler Fragen sowie ihre Perspektiven haben der Präsident von Tadschikistan, Emomali Rachmonow, und der russische Botschafter in Tadschikistan, Ramasan Abdulatipow, am Dienstag erörtert.

    Wie die Pressestelle des Staatschefs mitteilte, erklärte Rachmonow im Verlaufe des Gesprächs: "die freundschaftlichen Beziehungen mit Russland und ihr Ausbau haben für die tadschikische Außenpolitik eine herausragende Bedeutung." Die Abkommen vom Oktober 2004 hätten ihnen einen neuen Impuls verliehen. Aufmerksamkeit werde der ersten Russischen Messe in Tadschikistan gewidmet, die in Duschanbe vom 29. November bis 2. Dezember stattfinde.

    Nach Informationen der russischen Botschaft in Duschanbe findet dieser Tage in der tadschikischen Hauptstadt ein Wirtschaftsforum zum Stand und zu den Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen Russland und Tadschikistan statt. Zu dem von beiden Seiten staatlich geförderten Wirtschaftsforum und der Messe werden mehr als 100 Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus allen Teilen Russlands und den GUS-Staaten erwartet. Mehr als 20 russische Großunternehmen werden sich und ihre Erzeugnisse präsentieren.

    Während der Veranstaltungen werden thematische Rundtischgespräche zur Kooperation in Handel und Wirtschaft, der Arbeitskräftewanderung, der Zusammenarbeit zwischen den Regionen und der Integration der Devisen- und Finanzmärkte durchgeführt. Geschäftsleute aus Russland und Tadschikistan werden die Gelegenheit zu individuellen Gesprächen und zur Geschäftsanbahnung nutzen.

    Aus Daten der tadschikischen staatlichen Statistik geht hervor, dass der Außenhandelsumsatz zwischen Russland und Tadschikistan in den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres um 4,9 Prozent zugenommen hat und nun knapp 220 Millionen Euro beträgt. Tadschikistan exportierte Waren im Wert von etwa 52 Millionen Euro nach Russland und importierte russische Waren im Wert von ungefähr 165 Millionen Euro.