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    Putins Korea-Besuch beinhaltete keine Unterzeichnung bilateraler Dokumente

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    MOSKAU, 22. November (RIA Nowosti). Für den Korea-Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin war keine Unterzeichnung von bilateralen Dokumenten vorgesehen. Das geht aus einem Kommentar des Informations- und Pressedepartements des russischen Außenministeriums zur Zusammenarbeit Russlands mit der Republik Korea im Bereich Energetik hervor.

    "Der am 19. November abgestattete Arbeitsbesuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Republik Korea und seine Verhandlungen mit Präsident Roh Moo Hyun haben das hohe Niveau der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern in allen Richtungen und das gegenseitige Interesse am Ausbau der Wirtschaftskontakte bestätigt", heißt es im Kommentar.

    Zugleich wird im russischen Außenministerium festgestellt: "Das Format des Besuches setzte keine Unterzeichnung von zahlreichen bilateralen Dokumenten voraus, der Hauptakzent wurde auf die Bestätigung des gemeinsamen Aktionsplans im Bereich der Handels- und Wirtschaftszusammenarbeit gesetzt, zu welcher praktische Schritte zur weiteren Förderung des Zusammenwirkens in Verkehrswesen, Energetik, Nachrichtenwesen, Wissenschaft, Informationstechnologien und Fischfang gehören."

    Im russischen Außenministerium wurde ferner hervorgehoben, dass der Aktionsplan die Bereitschaft der Seiten betont, "sich um die Unterzeichnung eines Abkommens über die Zusammenarbeit in der Gasindustrie zu bemühen".

    "Die gegenseitige Abstimmung dieses wichtigen Dokumentes geht, soweit uns bekannt ist, weiter. Auf der Pressekonferenz vom 19. November zu den Ergebnissen der Verhandlungen mit Präsident Roh Moo Hyun hat der Präsident von Russland Wladimir Putin bestätigt, dass die Zusammenarbeit in der Gasindustrie sowohl im zwei- als auch im dreiseitigen Format (Russland - Republik Korea beziehungsweise Russland - Republik Korea - Koreanische Demokratische Volksrepublik) möglich ist", heißt es im Kommentar des russischen Außenministeriums.

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