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    China bemüht sich um Schadensbegrenzung bei drohender Umweltkatastrophe in Russland

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    WLADIWOSTOK, 02. Dezember (RIA Nowosti). Ausrüstungen für eine Wasserschnellanalyse werden am Freitagabend aus China nach Chabarowsk gebracht und der russischen Seite übergeben.

    Wie der Pressesprecher des Bevollmächtigten des russischen Präsidenten im Fernöstlichen föderalen Bezirk der RIA Nowosti mitteilte, traf die chinesische Regierung am Vortag die Entscheidung, der russischen Seite sechs Sätze von Flüssigkeitschromatografen und 150 Tonnen Aktivkohle unentgeltlich zu übergeben.

    Die Chromatografen dienen der Wasserschnellanalyse, um zu bestimmen, ob Stoffe der Benzolgruppe im Wasser enthalten sind.

    Auch vier chinesische Spezialisten kommen am Freitag nach Chabarowsk, um die dortigen Spezialisten in der Handhabung der Ausrüstung zu unterweisen.

    Der Generalkonsul der VRCh in Chabarowsk versicherte, dass China auf seinem Territorium alle Maßnahmen ergreift, um die Folgen der Havarie vom 13. November in einem chinesischen Chemiebetrieb zu liquidieren.

    Ihm zufolge widmet die chinesische Regierung dem Zusammenwirken mit der russischen Seite zur weitestgehenden Reduzierung der Gefahr von Notstandssituationen in der Region Chabarowsk und im Jüdischen Autonomen Gebiet große Aufmerksamkeit.

    Unter anderem werden regelmäßig Informationen über die Verschmutzung des Flusses Songhua (Sungari in Russland) zur Verfügung gestellt. Außerdem willigte die chinesische Seite ein, dass russische Experten in der Songhua-Mündung Wasserproben entnehmen.

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