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    In Nordkaukasien entstehen Rechtsschutzzentren

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    MOSKAU, 02. Dezember (RIA Nowosti). In Nordkaukasien wird ein Netz von Rechtsschutzzentren der Gesamtrussischen gesellschaftlichen Organisation für den Widerstand gegen Extremismus, Terrorismus und Fremdenhass "Al-Chak" (Gerechtigkeit) entstehen.

    Das teilte Kamilschan Kalandarow, Mitglied der Gesellschaftskammer der Russischen Föderation, am Freitag in einer Pressekonferenz bei RIA Nowosti mit.

    "Die ersten drei Zentren sind für Tschetschenien geplant. Die Eröffnung des Zentrums in Grosny soll beim Internationalen Forum ‚Islam für Frieden', das am 9. und 10. Dezember in Gudermes stattfindet, bekannt gegeben werden. Später werden Gruppen unserer Juristen in Gudermes und Schali ihre Arbeit aufnehmen", sagte Kalandarow.

    An diese Zentren würden sich, wie er weiter ausführte, alle in Nordkaukasien lebenden Moslems und Angehörigen der anderen Konfessionen wenden können, wenn sie dringend Hilfe brauchten. "Wir beabsichtigen, besonders die moslemische Geistlichkeit in Schutz zu nehmen, denn in letzter Zeit ist sie Ausfällen ausgesetzt", betonte Kalandarow.

    Er äußerte die Überzeugung, dass dieses Projekt den Anfang einer ernsthaften Arbeit zum Rechtsschutz in Nordkaukasien bedeutet. "Wir wollen die Situationen und Ereignisse in dieser Region beobachten, um Journalisten authentische Informationen zu liefern, und hoffen, dass unsere Arbeit bei der Gesellschaftskammer Russlands Unterstützung findet", sagte Kalandarow. Und weiter: "Das werden Zentren zum schnellen Reagieren auf Verstöße gegen die Menschenrechte, in erster Linie natürlich das Recht auf Leben, sein. Die anfängliche juristische Hilfe wird unentgeltlich erwiesen werden."

    Laut Kalandarow wirkt ein solches "Al-Chak"-Zentrum bereits in Moskau. Später sollen ebensolche Rechtsschutzzentren nicht nur in Russlands Regionen, sondern auch in einigen Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) eröffnet werden, unter anderem in den Hauptstädten Taschkent, Alma-Ata sowie Duschanbe, und möglicherweise in Riga.

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