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    Russisches Außenministerium dementiert Informationen über Teilnahme an einer Gebietsregelung in Georgien

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    MOSKAU, 02. Dezember (RIA Nowosti). Das russische Außenministerium wies Informationen zurück, dass es den Plan des georgischen Ministerpräsidenten Surab Nogaideli zur Regelung des georgisch-ossetischen Konfliktes unterstütze.

    "Äußerungen, dass Russland diesen Plan unterstützt habe, entsprechen nicht der Wirklichkeit", erklärte Michail Kamynin, amtlicher Sprecher des russischen Außenministeriums, am Freitag gegenüber RIA Nowosti.

    Das Studium des Planes habe, wie er sagte, mehrere Mängel aufgedeckt, worauf die russische Seite die georgischen Vertreter hingewiesen habe.

    "Die neue Initiative von Tbilissi, wie sie auf dem Papier dargelegt ist, sieht keine deutliche dreistufige Überwindung des georgisch-ossetischen Konfliktes vor, dabei war sie die Stärke des früheren Planes, den Präsident Michail Saakaschwili auf der Tagung der UNO-Vollversammlung im September vorigen Jahres in New York bekannt gegeben hatte", stellte der Diplomat fest.

    Wie er hinzufügte, "hat eben dieser Plan bei der südossetischen Seite Verständnis gefunden, und gerade das ist wohl das Unterpfand für den Erfolg einer jeden Initiative zur Überwindung besagten Konfliktes".

    Die "Schwachstelle" des Plans von Surab Nogaideli bestehe außerdem in der bedingungslosen Forderung, den bestehenden Regelungsmechanismus, nämlich die Gemischte Kontrollkommission, durch ein anderes, erweitertes Format zu ersetzen, sagte Kamynin.

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