19:54 18 September 2018
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    Verhandlungspotenzial für Regelung des Karabach-Konflikts noch nicht ausgeschöpft

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    BAKU, 02. Dezember (RIA Nowosti). Das Potenzial für friedliche Verhandlungen zur Regelung des armenisch-aserbaidschanischen Konflikts um Berg Karabach ist noch nicht ausgeschöpft, erklärte der Präsident von Aserbaidschan, Ilcham Alijew, am Freitag bei der Eröffnungssitzung des neugewählten Parlaments.

    Er rief dazu auf, die daraus resultierenden Chancen zu nutzen. Der Staatschef stellte fest, "nachdem Aserbaidschan wieder ein starker Staat geworden ist, kann das Land jedes Problem lösen".

    Die Verhandlungen werden im Rahmen des "Prager Prozesses" fortgesetzt, der eine etappenweise Lösung des Konfliktes vorsehe. Ferner unterstrich Alijew, dass die Minsker OSZE-Gruppe "stärker in Erscheinung tritt und das Interesse ihrer Kovorsitzenden an Fortschritten in den Verhandlungen stärker spürbar ist".

    Der armenisch-aserbaidschanische Konflikt um Berg Karabach könne indes nur auf der Grundlage der territorialen Integrität von Aserbaidschan einer Lösung zugeführt werden. "Andere Varianten werden überhaupt nicht erörtert. Das ist unsere prinzipielle Haltung", unterstrich er.

    Auf Kompromisse der Seiten bei der Konfliktlösung eingehend, auf denen verschiedene internationale Kräfte beharren würden, stellte Ilcham Alijew die Frage: "Welche Zugeständnisse sollen wir (Aserbaidschan) machen?"

    Das größte Zugeständnis seines Landes sei es, dass die Friedensverhandlungen nun schon über zehn Jahre geführt würden. "Doch unsere Geduld ist nicht grenzenlos", unterstrich Ilcham Alijew.

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