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    RIA Nowosti-Kurznachrichten vom Freitag, dem 2. Dezember 2005

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    Wirbelsturm verursacht Notstand auf Kamtschatka

    PETROPAWLOWSK-KAMTSCHATSKI (RIA Nowosti) - Wegen eines schweren Wirbelsturms über der russischen Halbinsel Kamtschatka wurde in der Hauptstadt der Region Petropawlowsk-Kamtschatski der Notstand ausgerufen. Die Gewalten der Natur verursachten in der Stadt, in der 60 Prozent der gesamten Bevölkerung von Kamtschatka leben, schwere Schäden. Beschädigt wurden unter anderem Kultur-, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen. Städtische Wasserkläranlagen mussten stillgelegt werden. Durch den Sturm wurde ein großer Trawler auf eine Sandbank geworfen. Aus den beschädigten Tanks lief Maschinenöl ins Wasser aus. Der Ölteppich wird an die Küste gespült.

    Giftfleck weitet sich aus

    MOSKAU (RIA Nowosti) - Der durch einen Chemieunfall entstandene Schadstoffteppich auf dem Fluss Sungari (Songhua) ist jetzt laut chinesischen Angaben etwa 150 Kilometer lang und weitet sich täglich um fünf bis zehn Kilometer aus. Sobald der Giftfleck die russische Großstadt Chabarowsk erreicht, kann seine Länge 200 Kilometer betragen. Es werde dann vier bis fünf Tage dauern, bis die Giftfluten Chabarowsk passieren. Nach Angaben des russischen Meteorologieamtes Roshydromet soll die Benzolkonzentration im Wasser, nachdem der Schadstofffleck Chabarowsk erreicht hat, die zulässigen Normen nicht überschreiten. Dennoch wird der Amur mit Hilfe von Aktivkohle-Filtern gereinigt.

    Ende der Wahlwerbung in Kasachstan

    MOSKAU (RIA Nowosti). In Kasachstan ist ab Samstag jede Wahlwerbung verboten, teilte Onalsyn Schumabekow, Chef der kasachischen Wahlkommission, am Freitag mit. Am 4. Dezember stehen in der zentralasiatischen Republik Präsidentenwahlen an.

    Parlamentarier wirft Ukraine Erpressung vor

    MOSKAU (RIA Nowosti) - Beim Feilschen mit dem russischen Gasmonopolisten Gasprom um den Gaspreis greife die Ukraine faktisch zu Erpressung, empörte sich Andrej Kokoschin, Vorsitzender des Duma-Ausschusses für GUS und die Beziehungen zu den Landsleuten im Ausland. Am Freitag war Kokoschin mit Gasprom-Vorstand Alexej Miller zusammengetroffen.

    Staat haftet für Ärztefehler

    MOSKAU (RIA Nowosti). Der russische Staat wird künftig für die Fehler von Ärzten aufkommen, versprach Gesundheits- und Sozialminister Michail Surabow am Freitag in Samara. Jetzt werde ein neues Versicherungssystem ausgearbeitet, "damit jeder Patient weiß, dass der Staat für jede Operation, jede Handlung des Arztes finanziell haftet", teilte er mit.

    Riesiger Ölfleck auf der Newa

    SANKT PETERSBURG (RIA Nowosti) - Auf der Newa ist ein 4 000 Quadratmeter großer Ölteppich festgestellt worden, meldete das Presseamt des Ministeriums für Naturressourcen. Die Ursache der Verunreinigung ist noch unbekannt. Fachkräfte aus der Umweltschutzbehörde treffen geeignete Maßnahmen, um den Ölteppich zu beseitigen, hieß es.

    Ausstellung von russischen Visa für Georgier demnächst wiederaufgenommen

    MOSKAU (RIA Nowosti) - Die russische Botschaft in Tiflis nimmt die Ausstellung von Einreisevisa für Staatsbürger Georgiens voraussichtlich in der nächsten Woche wieder auf, teilte Merab Antadse, stellvertretender Außenminister von Georgien, gegenüber Journalisten mit. Die Ausstellung der Visa war vor rund zwei Wochen aus technischen Gründen eingestellt worden.

    Volkswagen baut Autowerk in Russland

    MOSKAU (RIA Nowosti). Der deutsche Konzern Volkswagen hat seine Absicht bestätigt, ein Autowerk in Russland zu bauen. Nach Angaben des russischen Industrie- und Energieministeriums will Volkswagen 330 Millionen Euro in ein Werk mit einer Kapazität von 80 000 bis 150 000 Fahrzeugen im Jahr investieren. Geplant ist die Herstellung des preiswerten Kleinwagens VW Pointer. Die VW-Führung ließ indessen wissen, das werde keine "Schraubenziehermontage", sondern eine vollwertige Produktion sein.

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