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    Außenverwaltung voraussichtlich in drei subventionsbedürftigen Regionen Russlands

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    KISLOWODSK, 02. Dezember (RIA Nowosti). Der Bevollmächtigte des Präsidenten im Föderalbezirk Süd, Dmitri Kosak, hat sich für die eventuelle Nutzung des Instruments der Außenverwaltung in drei Regionen ausgesprochen. Das beziehe sich auf Tywa, Inguschetien und Dagestan, die hoher Zuschüsse aus dem föderalen Staatshaushalt bedürfen.

    "Die Außenverwaltung bedeutet keinen Entzug der Vollmachten, mit denen die Machtorgane in den Mitgliedern der Russischen Föderation ausgestattet sind. Sie beschneidet sie in keinen Rechten. Es geht lediglich darum, für die Gültigkeitsdauer dieses Mechanismus eine zusätzliche Kontrolle über die subventionsbedürftigen Subjekte Russlands einzuführen", sagte Kosak vor Journalisten.

    Laut dem Bevollmächtigten wird den von außen verwalteten Mitgliedern der Föderation von den Staatsmachtorganen innerhalb eines Jahres beratende fachliche Unterstützung erwiesen.

    Die Notwendigkeit, dieses Instrument zu nutzen, prüfe jetzt die Regierung auf der Grundlage von Welterfahrungen. Eine definitive Entscheidung darüber sei noch nicht getroffen, präzisierte der Bevollmächtigte.

    Kosak hatte sich am 3. November dafür ausgesprochen, in fünf Mitgliedern der Föderation Finanzverwalter des Föderationszentrums einzusetzen. Damals zählte Kosak auch den autonomen Bezirk der Korjaken, Inguschetien und Tschetschenien zu den subventionsbedürftigen Regionen.

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