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    RIA Nowosti-Kurznachrichten vom Dienstag, 20. Dezember 2005

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    Russlands Geheimdienste 88 Jahre alt

    MOSKAU (RIA Nowosti ) - Heute vor 88 Jahren hat der Sowjet der Volkskommissare die Außerordentliche Allrussische Kommission gebildet (kurz: Tscheka) gebildet, die als eine Geheimpolizei funktionierte. Seitdem galt der 20. Dezember als Berufsfeiertag des Tschekisten, bevor er 1995 vom ersten russischen Präsidenten Boris Jelzin in den Berufsfeiertag der Sicherheitsdienste umbenannt wurde. Gegenwärtig hat Russland mehrere Geheimdienste. Hierzu zählen der Föderale Sicherheitsdienst (FSB), die Auslandsaufklärung (SWR) und der Föderale Wachdienst (FSO). Die russische Auslandsaufklärung gehört laut Präsident Wladimir Putin zu den besonders effektiven Aufklärungsdiensten weltweit. "Ich bin stolz darauf, einen Teil meines Lebens diesem Geheimdienst gewidmet zu haben", sagte der Staatschef am Montag in einer Festsitzung anlässlich des 85. Gründungstages des SWR in Moskau. Am gleichen Tag sagte SWR-Chef Alexander Lebedew in einem Zeitungsinterview, die Annäherung einiger GUS-Staaten mit der Nato zwinge die russische Aufklärung, ihre Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten dieser Staaten zu revidieren.

    32 Meter hoher Weihnachtsbaum vor Putins Arbeitszimmer

    MOSKAU (RIA Nowosti) - Erstmals seit vier Jahren wird der Kathedralen-Platz im Moskauer Kreml zum Neujahrsfest mit einem echten Weihnachtsbaum verziert. Der 32 Meter hohe Prachtbaum wurde nahe der nordrussischen Stadt Weliki Ustjug (Residenz des russischen Weihnachtsmannes) gefällt und bereits in den Kreml gebracht. Sein Wipfel wird zum ersten Mal mit einem leuchtenden roten Stern geschmückt.

    Russland will UN-Büro für Menschenrechte finanziell unterstützen

    MOSKAU (RIA Nowosti) - Die russische Regierung hat auf Vorschlag des Außenministeriums und des Finanzministeriums beschlossen, von 2006 an jährlich zwei Millionen Dollar als Beitrag der Russischen Föderation dem Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte der Vereinten Nationen zu überweisen. Eine entsprechende Verordnung unterzeichnete Russlands Ministerpräsident Michail Fradkow, meldet das Presseamt des Ministerkabinetts.

    Verfassungsgericht zieht nach Sankt Petersburg um

    MOSKAU (RIA Nowosti) - Der Rat der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) hat dem Vorschlag der Stadtverwaltung Sankt Petersburg zugestimmt, das Verfassungsgericht von Moskau nach Sankt Petersburg zu verlegen. Dies teilte Petersburger Gouverneurin Valentina Matwijenko am Dienstag mit.

    Arbeit des Atomkraftwerks Smolensk nach Explosion ungestört

    SMOLENSK (RIA Nowosti) - Einen Tag nach einer Explosion im Atomkraftwerk Smolensk funktionieren alle drei Reaktoren normal, die zulässigen Sicherheitsnormen werden eingehalten, meldete die Pressestelle des russischen Atomkraftwerkbetreibers Rosenergoatom am Dienstag. Nach Angaben des Zivilschutzministeriums war am Montagnachmittag in der Verteilerstation des Atomkraftwerkes Smolensk ein Transformator explodiert. Die Explosion verursachte einen Brand, der schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Vier Tage davor war auf dem Gelände des Kernkraftwerkes Leningrad ein Schmelzofen explodiert. Von dem Metallauswurf waren mehrere Personen verletzt worden.

    Vogelgrippeviren auf der Krim mit Viren in Japan und China verwandt

    MOSKAU (RIA Nowosti) - Das Vogelgrippe-Virus auf der Krim ist genetisch mit den Viren verwandt, welche die Tierseuche in Japan und China verursacht haben, meldet die russische Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadsor. "Bei der Untersuchung der Proben von toten und kranken Vögeln auf der Krim wurde das Virus A/H5N1/ festgestellt", hieß es weiter. "Die molekulargenetische Analyse ergab eine Verwandtschaft mit den Isolaten A/Yokogama/ (Japan), A/Qinhai/, A/Yunhan/, A/Shantou/ (China), die eine Vogelgrippe-Seuche in Japan, China, aber auch in der Russischen Föderation verursacht haben."

    Ukraine will ohne russisches Erdgas auskommen

    KIEW (RIA Nowosti). Die Ukraine könne ohne russisches Gas auskommen, wenn sie verstärkt auf energiesparende Technologien setzt, sagte der ukrainische Premierminister Juri Jechanurow am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Kiew. Ihm zufolge gewinnt die Ukraine selbst 20 Milliarden Kubikmeter Gas und kauft zudem etwa 36 Milliarden Kubikmeter bei Turkmenien. "Wenn wir pro Einheit des Bruttoinlandsprodukts so wenig Gas verbrauchen würden wie Europa, so würde das Gas aus diesen zwei Quellen (eigene Gewinnung und Gas aus Turkmenien) für die Ukraine ausreichen", führte Jechanurow aus.

    Zahl der Autounfälle wächst

    MOSKAU (RIA Nowosti) - In Russland sind seit Jahresbeginn 2005 mehr als 203 000 Verkehrsunfälle registriert worden, bei denen über 31 000 Menschen ums Leben gekommen sind, teilte ein Sprecher des russischen Innenministeriums mit. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei die Anzahl der Autounfälle und der Verletzten um 6,5 bzw. 8,6 Prozent gestiegen. Die Zahl der Todesopfer ging dabei um 2,2 Prozent zurück.

    Nordkorea lässt russischen Frachter frei

    WLADIWOSTOK, (RIA Nowosti) - Nordkoreanische Behörden haben den russischen Frachter Ternej aus dem Arrest entlassen. Am Dienstag nahm das Schiff den Kurs auf Wladiwostok. Wie ein Sprecher der Seereederei Ardis, der das Schiff gehört, der RIA Nowosti mitteilte, gibt es mittlerweile wieder eine stabile Funkverbindung mit dem Frachter. Alle Besatzungsmitglieder seien wohlauf. Die Ternej, die von Südkorea nach Wladiwostok unterwegs war, war am 5. Dezember vom nordkoreanischen Küstenschutz in der eigenen Territorialzone aufgebracht worden, wo er Schutz von einem Sturm suchte.

    Regierung setzt Kommunalgebühren fest

    MOSKAU (RIA Nowosti). Der Föderationsrat (Oberhaus des russischen Parlaments) hat in einer Sondersitzung am Dienstag Novellen zum Föderalen Gesetz über Regulierung der Kommunalgebühren gebilligt. Laut den Änderungen hat die Regierung die Höchstgrenze für die Kommunaltarife für das jeweils nächste Finanzjahr festzulegen, bevor der Föderationshaushalt in erster Lesung behandelt wird.

    Moskauer Börse: Euro gibt nach

    MOSKAU (RIA Nowosti) - Der Euro ist am Dienstag an der Moskauer Interbanken-Devisenbörse (MICEX) um 5,92 Kopeken gesunken. Der Tagesdurchschnitt belief sich bei Today-Verrechnungen auf 34,3525 Rubel für einen Euro. Laut Presseamt der MICEX gab es am Dienstag insgesamt 187 Vertragsabschlüsse mit einem Volumen von 11,981 Millionen Euro. Der Tagesdurchschnitt des US-Dollars belief sich am Dienstag bei Tomorrow-Verrechnungen auf 28,6649 Rubel für einen Dollar, 2,49 Kopeken mehr als am Vortag. Dem Presseamt zufolge kamen am heutigen Handelstag 135 Dollar-Abschlüsse in Höhe von insgesamt 271,26 Millionen Dollar zustande.

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