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    Interreligiöser Rat Russlands bedauert Herausgabe von Silantjews Buch über den Islam

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    MOSKAU, 20. Dezember (RIA Nowosti). Das Präsidium des Interreligiösen Rates Russlands appelliert an die Angehörigen der traditionellen Konfessionen, "die Kultur des interreligiösen Dialogs zu erhöhen" und sich nicht von Aufrufen von Extremisten beeinflussen zu lassen.

    Die diesbezügliche Erklärung des Interreligiösen Rates Russlands, die in der außerordentlichen Sitzung seines Präsidiums am Dienstag in Moskau angenommen wurde, wird auf der offiziellen Webseite des Gremiums veröffentlicht. In der Sitzung ging es um die Situation, die sich im Zusammenhang mit dem vor kurzem erschienenen Buch des Exekutivsekretärs des Rates, Roman Silantjew, über den Islam herausgebildet hat.

    "Wir rufen alle orthodoxen Christen, Moslems, Juden und Buddhisten auf, an unsere jahrhundertelange gute Nachbarschaft und die gegenseitig nützliche Zusammenarbeit sowie an die Zukunft Russlands zu denken, sich nicht von Aufrufen von Extremisten beeinflussen zu lassen und sich dabei Mühe zu geben, von jedem Wort und jeder Tat abzusehen, die gegenseitige Kränkungen und Missverständnisse auslösen könnten", so die Erklärung.

    Laut dem Dokument "muss in Betracht gezogen werden, dass Versuche, die Situation zwischen den Anhängern der traditionellen Religionen in Russland zu verschärfen, von äußeren Kräften genutzt werden können, die daran interessiert sind, nationale und religiöse Konflikte zu provozieren".

    "Das Präsidium des Interreligiösen Rates Russlands äußert sein Bedauern über die Herausgabe des Buches ‚Die neueste Geschichte der islamischen Gemeinschaft Russlands'", denn dieses Buch widerspiegele die persönliche Meinung des Autors.

    Die Sitzungsteilnehmer beschlossen, Silantjew von der Funktion des Exekutivsekretärs des Interreligiösen Rates Russlands zu entbinden.

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