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    Schwarzmeerflotte fordert von Ukraine Vertragstreue

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    MOSKAU, 29. Dezember (RIA Nowosti). Das Kommando der russischen Schwarzmeerflotte geht davon aus, dass die ukrainischen Behörden keine unfreundlichen Akte gegen Marineobjekte auf der Krim und in Sewastopol dulden werden.

    "Das Kommando der Schwarzmeerflotte erwartet, dass die kompetenten Organe der Ukraine alle erforderlichen effektiven Maßnahmen ergreifen, um unfreundliche Akte gegenüber der Schwarzmeerflotte zu unterbinden" heißt es in einer Mitteilung der Pressestelle der Flotte, die am Donnerstag herausgegeben wurde.

    In der Mitteilung wird der tiefen Besorgnis im Zusammenhang mit den sich häufenden Protestaktionen an Flottenobjekten auf der Krim und in Sewastopol Ausdruck verliehen: Dabei seien ukrainische Staatsbürger widerrechtlich auf Truppengelände vorgedrungen.

    Das Kommando, so wird unterstrichen, werde es nicht dulden, dass Schaden an Flottenobjekten angerichtet sowie Gesundheit und Leben von Militärangehörigen gefährdet werden. "Die Verantwortung für eventuelle Folgen tragen voll und ganz die Drahtzieher der widerrechtlichen Handlungen", wird in dem Dokument unterstrichen.

    In der Erklärung wird hervorgehoben, dass die Schwarzmeerflotte sich strikt an die Festlegungen des Grundlagenvertrages vom 28. Mai 1997 halte, welcher nach seiner Ratifizierung auch zu einem integralen Bestandteil des geltenden nationalen Rechts in der Ukraine geworden sei.

    "Mit dem Vertrag über den Status der Schwarzmeerflotte verpflichtete sich die ukrainische Seite, sich nicht in das Innenleben der Militäreinheiten einzumischen und effektive Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Militärangehörigen und der Vermögenswerte der Truppen zu ergreifen", heißt es in der Erklärung.

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