01:21 11 Dezember 2017
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    Georgischer Präsident sieht in der Entlassung ukrainischer Regierung keine Krise

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    ASTANA, 11. Januar (RIA Nowosti). Der georgische Präsident Michail Saakaschwili sieht in der Entlassung der ukrainischen Regierung keine Krise. In dem Ereignis sehe er keine Verschlechterung der Lage für Präsident Juschtschenko und keine Gefahr für dessen Zukunft und die Zukunft der Präsidentenadministration.

    Dies erklärte der georgische Präsident am Mittwoch vor der Presse in der kasachischen Hauptstadt Astana am Rande der feierlichen Amtseinführung vom wiedergewählten Präsident Kasachstans, Nursultan Nasarbajew.

    Er sei überzeugt, dass Juschtschenko demnächst die Situation in der Ukraine normalisieren wird. "Das wichtigste heute sind für die Ukraine die Wahlen, die im März stattfinden", sagte der georgische Präsident.

    Auf die neuen Gaspreise für die Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) eingehend, sagte Saakaschwili, Georgien werde "nach alternativen Wegen für den Bezug des 'blauen Brennstoffs' suchen".

    Dieser Winter ist seinen Worten nach der erste seit 15 Jahren, da Georgien keinen Mangel an Erdgas verspüre. Doch weil Russland die Gaspreise angehoben hat, wird Georgien nach alternativen Quellen suchen müssen, sagte Saakaschwili.

    "Wir wollen keine Konfrontation, aber wie alle normalen Staaten mit sich entwickelnden Wirtschaften werden wir unsere Linie bis zum Ende verfolgen", erklärte er.

    "Wie alle normalen Länder werden wir unter neuen Bedingungen überleben müssen und wir werden überleben", äußerte er zuversichtlich.-0- IG/JH/MI

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