22:41 17 Dezember 2017
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    Rigaer Stadtdirektor genehmigt SS-Aufmarsch

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    RIGA, 11. Januar (RIA Nowosti). Der Rigaer Stadtdirektor Eriks Skapars sieht keinen Grund dafür, den für den 16. März in der lettischen Hauptstadt geplanten Marsch der SS-Legionäre zu verbieten. Eine endgültige Entscheidung werde jedoch von einer zuständigen Kommission getroffen, sagte am Mittwoch im lettischen Fernsehen.

    Am Dienstag hatten Abgeordnete des Rigaer Stadtparlaments von der Partei "Für Menschenrechte im einheitlichen Lettland" Skapars in einem Schreiben aufgefordert, die Parade der SS-Veteranen zu verbieten. Die Veranstaltung "schadet dem internationalen Image des Landes und der Stadt und führt zur Radikalisierung der Jugendlichen", begründen die Abgeordneten ihre Forderung.

    Die SS-Parade am 16. März 2005 endete mit einem Handgemenge, nachdem als KZ-Häftlinge gekleidete Antifaschisten den marschierenden SS-Legionären in den Weg getreten waren. Die Massenschlägerei wurde vom Fernsehen in alle Welt ausgestrahlt.

    Die ehemaligen Angehörigen der lettischen SS-Legion marschieren jährlich am 16. März durch Riga. Damit gedenken sie des ersten Zusammenstoßes ihrer Legion mit der Sowjetarmee im Jahre 1944.

    -0- SP/JH/MI

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