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    RIA Novosti-Kurznachrichten vom Mittwoch, 11. Januar 2005

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    Putin würdigt Gasvereinbarung mit der Ukraine

    ASTANA (RIA Nowosti) - Die jüngsten Gasvereinbarungen zwischen Russland und der Ukraine entsprechen voll und ganz den Prinzipien der Marktwirtschaft, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch in der kasachischen Hauptstadt Astana. Dieser Vertrag trage den Interessen beider Staaten Rechnung, sagte er auf einer Pressekonferenz, die er gemeinsam mit dem ukrainischen Amtskollegen Viktor Juschtschenko abhielt. Er versicherte, dass Russland seinen Verpflichtungen aus dem Gasabkommen mit der Ukraine nachkommen wird. Wenn der russische Gaslieferant Gasprom Hilfe benötige, dann könne er mit dem Beistand der russischen Regierung rechnen, versprach Putin.

    Juschtschenko würdigt Gasvertrag mit Russland als professionell

    ASTANA (RIA Nowosti) - Der Gasvertrag mit Russland sei professionell abgefasst worden. Die Ukraine werde keinen Buchstaben der Vereinbarung gegenüber Russland und dem Westen verletzen, erklärte der ukrainische Präsident, Viktor Juschtschenko, vor der Presse im Anschluss an sein Treffen mit dem Präsidenten Russlands am Mittwoch. "Die Prozesse, die sich im ukrainischen Parlament abspielen, sind mit dem unterschriebenen Abkommen keinesfalls verbunden", sagte er. Am Dienstag hatte das ukrainische Parlament, die Oberste Rada, überraschend für die Entlassung der Regierung Juri Jechanurow gestimmt. Der Abstimmung war eine Debatte über die jüngsten Erdgasvereinbarungen zwischen der Ukraine und Russland vorausgegangen.

    Putin und Juschtschenko bringen Vereinbarungen zur Schwarzmeerflotte auf den Tisch

    ASTANA (RIA Nowosti) - Wladimir Putin und Viktor Juschtschenko haben bei ihrem Treffen am Mittwoch in der kasachischen Hauptstadt Astana über den Aufenthalt der Schwarzmeerflotte in Sewastopol gesprochen. Wie der russische Präsident auf einer Pressekonferenz mitteilte, haben die Seiten die Rechtsgrundlage des Aufenthalts der Schwarzmeerflotte auf der Krim behandelt. Viktor Juschtschenko teilte seinerseits mit: "Wir haben vereinbart, dass ein entsprechender Ausschuss seine Sitzung im Januar oder Februar zu allen noch offenen Fragen abhalten wird." Nach dem Zerfall der Sowjetunion ist die russische Schwarzmeerflotte in Sewastopol auf der ukrainischen Halbinsel Krim stationiert.

    Grenzvertrag mit Russland fast unterschriftsreif

    ASTANA (RIA Nowosti) - Russland und die Ukraine können demnächst einen Grenzvertrag unterzeichnen, kündigte der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko am Mittwoch in Astana an. Zusammen mit dem russischen Amtskollegen Wladimir Putin habe er eine zuständige bilaterale Kommission beauftragt, die Abgrenzung der Meeresstraße von Kertsch und die Arbeit am Vertrag über die russisch-ukrainische Staatsgrenze im Asowschen und im Schwarzen Meer zu beschleunigen.

    Russlands Verteidigungsminister besorgt über iranisches Atomprogramm

    MOSKAU (RIA Nowosti) - Als Besorgnis erregend bezeichnete der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow die angekündigte Wiederaufnahme der Kernforschungen in Iran. "Bei mir ruft dies Enttäuschung und Beunruhigung hervor", sagte Iwanow vor Journalisten. Er betonte, der Iran habe im Alleingang beschlossen, die IAEO-Siegel von seinen Nuklearanlagen zu entfernen. Am gleichen Tag brachten Russlands Außenminister Sergej Lawrow und seine US-Kollegin Condoleezza Rice bei einem Telefonat ihre Enttäuschung über den Ausstieg Teherans aus dem Nuklearmoratorium zum Ausdruck.

    Russland weist US-Kommentare zu russisch-ukrainischen Gasgeschäften als voreingenommen zurück

    MOSKAU (RIA Nowosti) - Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat bei einem Telefongespräch die US-Außenministerin Condoleezza Rice darauf aufmerksam gemacht, dass die "unverkennbar politisierten und voreingenommenen" Kommentare in den USA im Zusammenhang mit den russischen Gaslieferungen an die Ukraine unzulässig seien. Das meldete das Departement Information und Presse des russischen Außenministeriums am Mittwoch.

    Russland sagt Israel Unterstützung zu

    MOSKAU (RIA Nowosti) - Russland unterstützt die Bemühungen der israelischen Staatsführung um Stabilität und Kontinuität in Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen in den Palästinensergebieten und in Israel. Dies erklärte Russlands Außenamtschef Sergej Lawrow am Mittwoch bei seinem Telefongespräch mit dem amtierenden israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert am Mittwoch. Moskau setze sich für eine umfassende Regelung zwischen Israel und den Palästinensern ein, versicherte Lawrow.

    Frühjahrstagung der Duma beginnt

    MOSKAU (RIA Nowosti) - In der Staatsduma hat die Frühjahrstagung 2006 begonnen. "Die Tagung wird kompliziert sein und verspricht viel Arbeit, so dass wir verantwortungsvoll und energisch an die Arbeit herantreten müssen", sagte Duma-Chef Boris Gryslow in seiner Eröffnungsansprache. Er erinnerte daran, dass beide Kammern des russischen Parlaments, die Staatsduma und der Föderationsrat, genau vor zwölf Jahren erstmals zusammengetreten waren.

    Zwei Sudanesen in Woronesch verprügelt

    Woronesch (RIA Nowosti) - In der zentralrussischen Stadt Woronesch sind am vergangenen Montag zwei Sudanesen zusammengeschlagen worden. Beide junge Männer begleiteten ihre Freundinnen nach Hause, als zwischen ihnen und einer Gruppe von Jugendlichen ein Streit ausbrach, der in Handgemenge hinüberwuchs, erfuhr RIA Nowosti aus der örtlichen Innenbehörde. In letzter Zeit wurde Woronesch mehrmals Schauplatz blutiger Überfälle auf Ausländer. Am 9. Oktober 2004 wurde dort ein peruanischer Student totgeschlagen. Im Februar 2004 war in Woronesch ein afrikanischer Student auf offener Straße von Skinheads ermordet worden.

    Juschtschenko: Keine Krise in der Ukraine

    ASTANA (RIA Nowosti) - Als "politische Spekulation" bezeichnete der ukrainische Staatspräsident Viktor Juschtschenko die Entscheidung des Parlaments, das Kabinett in Kiew abzusetzen. "Das ist eine gesetzwidrige Entscheidung", erklärte Juschtschenko vor Journalisten in Astana. Dem Präsidenten zufolge sieht er darin keine Krise. "Die Situation in der Ukraine wird sich in kürzer Zeit normalisieren", versprach er. Am Dienstag hatte das ukrainische Parlament die Absetzung der Regierung Juri Jechanurow beschlossen. Jechanurow wurde beauftragt, die Pflichten des Premiers bis zur Bildung eines neuen Kabinetts auszuführen.

    Moskauer Börse: Euro sinkt

    MOSKAU (RIA Nowosti) - Der Euro ist am Mittwoch an der Moskauer Interbanken-Devisenbörse (MICEX) um 2,22 Kopeken gesunken. Der Tagesdurchschnitt belief sich bei Today-Verrechnungen auf 34,3606 Rubel für einen Euro. Laut Presseamt der MICEX gab es am Mittwoch insgesamt 192 Vertragsabschlüsse mit einem Volumen von 17,273 Millionen Euro. Der Tagesdurchschnitt des US-Dollars belief sich am Mittwoch bei Tomorrow-Verrechnungen auf 28,4834 Rubel für einen Dollar und somit 0,13 Kopeken mehr als am Vortag. Dem Presseamt zufolge kamen am heutigen Handelstag 126 Dollar-Abschlüsse in Höhe von insgesamt 176,81 Millionen Dollar zustande.

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