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    RIA Novosti-Kurznachrichten vom Freitag, 27. Januar 2006

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    Fradkow besucht Belgorod

    MOSKAU (RIA Novosti). Russlands Ministerpräsident Michail Fradkow ist in Gebiet Belgorod (südwestliches Russland) eingetroffen, um über Probleme der Energieversorgung bei extremem Frosteinbruch zu beraten. Fradkow wird unter anderem das Gasturbinen-Heizkraftwerk Lutsch besuchen.

    Iran: Russlands Vorschlag entspricht nicht ganz unseren Bedürfnissen

    TEHERAN (RIA Novosti). Iran hat den russischen Vorschlag zur Gründung eines Joint Ventures für Uran-Anreicherung auf dem Territorium der Russischen Föderation als unzureichend bewertet. Er entspreche nicht vollständig den Bedürfnissen Irans an der Atomenergie, erklärte der Sekretär des Obersten Rates für nationale Sicherheit, Ali Laridschani, am Freitag vor der Presse. Ihm zufolge muss der Vorschlag ergänzt werden. "Andererseits darf man nicht sagen, dass dieser Plan Russlands schlecht ist", so Laridschani weiter. Als möglichen Ausweg aus dem iranischen Atomstreit hatte Russland vorgeschlagen, iranisches Uran auf russischem Territorium anzureichern.

    Gasprom steigt in Kirgisiens Gasmarkt ein

    BISCHKEK (RIA Novosti). Der russische Gaskonzern Gasprom will gemeinsam mit Kirgisien ein Joint Venture auf dem Gebiet der Öl- und Gasindustrie gründen. Am Freitag unterzeichneten Konzernchef Alexej Miller und Kirgisiens Ministerpräsident Felix Kulow in Bischkek eine entsprechende Absichtserklärung. "Das Joint Venture wird den gesamten Komplex der Entwicklung der Öl- und Gasbranche Kirgisiens umfassen", erklärte Miller nach der Unterzeichnung. Gasprom wäre außerdem bereit, in alle vorrangigen Projekte der Öl- und Gasbranche Kirgisiens zu investieren. Nach den Worten des kirgisischen Ministerpräsidenten handelt es sich "um mehrere hundert Millionen Dollar".

    Über 29 000 Menschen bei Extremfrost ohne Wärmeversorgung

    MOSKAU (RIA Novosti). Fünf Orte mit insgesamt mehr als 29 000 Einwohnern sind in Russland bei extremer Kälte ohne Wärmeversorgung, berichtete der Zivilschutz. In der fernöstlichen Region Chabarowsk und in den südrussischen Bezirken Stawropol und Rostow ist zudem für 69 000 Menschen die Wasserversorgung zusammengebrochen. In der nordsibirischen Stadt Raduschny platzte bei Minus 50 Grad ein Wasserleitungsrohr, mit dem 22 Wohnhäuser mit Wärme versorgt wurden. Vor rund zwei Wochen war Russland von einer extremen Frostwelle erfasst worden. In Sibirien lagen die Temperaturen bei Minus 60 Grad. Sogar in Moskau sackte das Thermometer unter 30 Grad Minus ab.

    Abchasiens Präsident zu Gesprächen nach Moskau

    MOSKAU (RIA Novosti). Der Präsident von Abchasien (abtrünnige Republik in Georgien) kommt am Freitag zu einem Arbeitsbesuch nach Moskau, erfuhr RIA Novosti aus der Verwaltung für Regierungsinformation. Der Grund für den Besuch blieb vorerst unbekannt.

    Gedenkfestlichkeiten zum Jahrestag des Endes der Leningrader Blockade

    SANKT PETERSBURG (RIA Novosti). In Sankt Petersburg und im Umland wird am Freitag des 62. Jahrestages der Durchbrechung der Blockade um Leningrad gedacht. Wie RIA Novosti in der Pressestelle der Stadtverwaltung erfuhr, werden Kränze an der Gedenktafel auf dem Newskij-Prospekt und auf den Friedhöfen der Stadt niedergelegt, die den Opfern der Blockade die letzte Ruhestätte boten. Die Blockade um Leningrad von 1941-1943 durch deutsche Truppen erstreckte sich über 900 Tage und Nächte.

    Gaslieferungen nach Georgien voraussichtlich schon heute wieder aufgenommen

    WLADIKAWKAS (RIA Novosti). Die gesprengte Gasleitung Mosdok-Tiflis, über die russisches Erdgas nach Georgien fließt, wird voraussichtlich schon am Freitag wieder instand gesetzt, erfuhr RIA Novosti aus dem Zivilschutzministerium von Nordossetien, einer russischen Teilrepublik im Nordkaukasus. Die Lieferung von russischem Erdgas nach Georgien und Armenien musste am Sonntag wegen Explosionen an den Pipelines Nordkaukasus-Transkaukasien und Mosdok-Tiflis in Nordossetien unterbrochen. Am selben Tag wurden in der Karatschaisch-Tscherkessischen Teilrepublik von Russland drei Masten der Hochspannungsleitung, die Strom nach Georgien liefert, durch Sprengstoffanschläge zerstört.

    Russlands Zentralbank bringt neue Gedenkmünzen in Umlauf

    MOSKAU (RIA Novosti). Die russische Zentralbank bringt ab 1. Februar eine neue Münzenserie, genannt "Hervorragende Persönlichkeiten Russlands", im Umlauf. Das meldete das Presseamt der Zentralbank am Donnerstag. So sollen insgesamt 150 000 goldene Investitionsmünzen mit einem Nennwert von je 50 Rubel und mit einer Abbildung des Hl. Georg herausgegeben werden. Dazu kommen 100 000 silberne Gedenkmünzen von je zwei Rubel Nennwert, die sich dem 100. Geburtstag des Flugzeugkonstrukteurs Oleg Antonow widmen. Die Münzen werden als gesetzliche Zahlungsmittel gelten und einem ungehinderten Zahlungsverkehr übergeben werden, hieß es.

    Moskauer Börse: Euro sinkt weiter

    MOSKAU (RIA Novosti). Der Euro ist am Freitag an der Moskauer Interbanken-Devisenbörse (MICEX) um 8,47 Kopeken gesunken. Der Tagesdurchschnitt belief sich bei Today-Verrechnungen auf 34,1973 Rubel für einen Euro. Laut Presseamt der MICEX gab es am Freitag insgesamt 172 Vertragsabschlüsse mit einem Volumen von 12,766 Millionen Euro.

    Der Tagesdurchschnitt des US-Dollars belief sich am Freitag bei Tomorrow-Verrechnungen auf 28,024 Rubel für einen Dollar und beträgt somit 5,42 Kopeken mehr als am Vortag. Dem Presseamt zufolge kamen am heutigen Handelstag 146 Dollar-Abschlüsse in Höhe von insgesamt 283,17 Millionen Dollar zustande.

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