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    Georgien ruft UNO zu verstärkten Bemühungen um georgisch-abchasische Regelung auf

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    TIFLIS, 27. Januar (RIA Novosti). Der Sonderbeauftragte des georgischen Präsidenten bei den georgisch-abchasischen Verhandlungen, Irakli Alassania, hat am Mittwoch die Weltgemeinschaft aufgerufen, ihre Bemühungen um die Beilegung des georgisch-abchasischen Konfliktes zu verstärkten, meldet die Agentur "Novosti-Grusia".

    Einer Mitteilung des Presse- und Informationsamtes des georgischen Außenministeriums zufolge, die am Donnerstag vom Presse- und Informationsamt des georgischen Außenministeriums verbreitet wurde, sprach Alassania in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates.

    "Georgien appelliert an alle UNO-Mitgliedsstaaten, Maßnahmen zur friedlichen Beilegung des Konfliktes in Abchasien zu ergreifen", sagte Alassania. Die Ereignisse in der Region "können die gegenwärtige gewisse Stabilität im Prozess der Friedenserhaltung sprengen", so der Sonderbeauftragte.

    "In der gegenwärtigen Situation sind gerade die UNO und der Sicherheitsrat solche Institute, die einen Ausweg aus dieser Situation finden müssen."

    Alassania verwies unter anderem auf die Notwendigkeit, die Zustimmung der abchasischen Seite zum Einzug von Einheiten der USA-Zivilpolizei in den Rayon Gali sowie zur Eröffnung eines gemeinsamen Menschenrechtsbüros der UNO und der OSZE in Gali durchzusetzen.

    Auf den Status von Abchasien eingehend, sagte der Sonderbeauftragte des georgischen Präsidenten: "Die Mitgliedsländer des UN-Sicherheitrates zweifeln ebenso wie die gesamte Völkergemeinschaft nicht daran, dass die Frage des Status von Abchasien im Rahmen des einheitlichen Georgien geregelt werden muss".

    Laut Mitteilung hat Alassania Russland, das der Gruppe der Freunde Georgiens beim UN-Generalsekretär angehört und im Friedensprozess als Vermittler wirkt, der Weigerung beschuldigt, das Prinzip der territorialen Integrität Georgiens im Rahmen der international anerkannten Grenzen einzuhalten.

    Der Sonderbeauftragte äußerte die Zuversicht, dass nur Abchasen und Georgier mit vereinten Kräften den Prozess der Konfliktlösung wesentlich beschleunigen können.

    "Wir brauchen dafür wirksame, konsequente und vernünftige Initiativen, die bei der UNO feste Unterstützung finden und der Herstellung eines dauerhaften Friedens dienlich sein können", schlussfolgerte Alassania.

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