23:38 23 August 2017
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    Parlamentschef fordert Zusammenhalt im Kampf gegen religiösen Extremismus

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    MOSKAU, 28. Januar (RIA Novosti). Rund zwei Wochen nach dem Blutbad in einer Moskauer Synagoge hat Russlands Parlamentschef Boris Gryslow die Gesellschaft aufgefordert, sich im Kampf gegen religiösen und nationalen Extremismus zusammenzuschließen.

    Vorige Woche hatte die Mehrheitspartei "Einheitliches Russland" die politischen und gesellschaftlichen Kräfte des Landes aufgerufen, einen Antifaschistischen Pakt zu schließen, in dem es von der Bekämpfung des Nationalismus, des Fremden- und des religiösen Hasses die Rede ist.

    "Um der Verbreitung der menschenfeindlichen Ideen Einhalt zu gebieten, sind nicht nur Gesetze sondern auch moralische Barrieren notwendig", sagte Gryslow, der in der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) der Fraktion Einheitliches Russland vorsteht.

    Er gab sich zuversichtlich, dass der Antifaschistische Pakt eine breite Unterstützung finden wird. "Der Beitritt verschiedener Kräfte zu dem Pakt wird eine Vereinigung der Gesellschaft im Kampf gegen den gemeinsamen Feind - den religiösen und nationalen Extremismus - bedeuten", betonte Gryslow. "Wichtig ist dabei, dass die Teilnehmer des Paktes nicht nur einfach ihre Solidarität mit uns bekunden, sondern sich von diesen Ideen im Alltagsleben leiten lassen", betonte Gryslow.

    "Das 20. Jahrhundert hat den künftigen Generationen eine wichtige Lehre erteilt, doch nicht alle haben sich diese Lehre zu eigen gemacht", stellte der Parlamentspräsident fest. "Der Rassen- und der religiöse Hass ist auch heute noch ein Thema von hoher Brisanz". Die Vernichtung von Millionen von Menschen aus nationalistischen Gründen im Zweiten Weltkrieg bleibe als die größte Tragödie der Zivilisation für immer in Erinnerung der Menschheit. "Jeder von uns muss alles in seiner Kraft Stehende tun, damit so etwas sich nie mehr wiederholt".

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