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    Erste Erfolge bei russisch-iranischen Atomgesprächen

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    TEHERAN, 28. Januar (RIA Novosti). Russland und Iran unternehmen offenbar die ersten realen Schritte zur Gründung eines Joint Ventures für die Urananreicherung. Am Samstag vereinbarten beide Staaten einige Aspekte des künftigen Gemeinschaftsprojektes, teilte Irans Außenminister Manuchehr Motaki mit.

    So einigten sich beide Staaten unter anderem auf eine Erweiterung der Teilnehmer des Projektes. Der Ort der Urananreicherung soll bei weiteren Verhandlungen bestimmt werden.

    Der iranische Minister warnte, das iranische Atomdossier vor den UN-Sicherheitsrat zu bringen. Sollte das passieren, so sehe sich der Iran gezwungen, seine freiwillige Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) zu unterbrechen.

    Am 10. Januar hatte der Iran im Beisein der IAEO-Experten die Siegel dieser Organisation von seinen Nuklearanlagen entfernt. Die Entscheidung stieß bei der Weltgemeinschaft auf heftige Kritik. Aus diesem Anlass hat die EU-Troika (Deutschland, Großbritannien und Frankreich) eine Sondersitzung des IAEO-Gouverneursrats gefordert, die am 2. Februar in Wien stattfinden soll. Während der Tagung soll entschieden werden, ob der Atomstreit vor dem UN-Sicherheitsrat ausgetragen wird.

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